Superstar Lionel Messi erhält im letzten Gruppenspiel von Fußball-Weltmeister Argentinien gegen Außenseiter Jordanien (Sonntag, 04.00 Uhr MESZ) eine Pause.
Nationaltrainer Lionel Scaloni kündigte am Freitag eine Rotation an, auch der 39-jährige Messi wird zunächst auf der Bank sitzen. „Leo wird ein bisschen später spielen“, sagte Scaloni. Sollte Messi nicht zum Einsatz kommen, wäre er recht lange raus: Argentinien spielt sein erstes K.o.-Spiel erst am 4. Juli.
Titelverteidiger Argentinien ist nach den Siegen gegen Algerien (3:0) und Österreich (2:0) bereits als Spitzenreiter der Gruppe J für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Messi hat im laufenden Turnier alle Tore für Argentinien erzielt.
Argentinien-Trainer lobt seine zweite Reihe
Gegen das bereits ausgeschiedene Jordanien sollen nun weitere Spieler Erfolgserlebnisse sammeln.
„Die Spieler, die morgen auf dem Platz stehen, spielen, weil sie es sich verdient haben. Sie sind Teil dieser Mannschaft. Dass wir heute hier stehen, ist auch ihr Verdienst“, sagte Scaloni: „Sie geben jeden Tag alles. Selbst wenn sie einmal nicht spielen, sind sie die Ersten, die auf dem Trainingsplatz stehen. Natürlich würde ich jedem gerne Einsatzminuten geben. Wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt, dann tue ich das.“
Jordanien lobte Scaloni als einen „starken Gegner“. Man werde auch aufgrund der personellen Umstellungen einige Dinge ausprobieren. „An unserer Spielidee wird sich jedoch nichts ändern. Wir wollen den Ball kontrollieren, viel Ballbesitz haben und gleichzeitig ihre Konter unterbinden. Jordanien verfügt über sehr schnelle und gefährliche Offensivspieler. Darauf sind wir vorbereitet“, sagte Scaloni.