Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat es geschafft: Bereits gegen die Elfenbeinküste machte die DFB-Elf den Gruppensieg perfekt – auch weil Curacao gegen Ecuador ein Remis erkämpfte. Eine komfortable Situation für Bundestrainer Julian Nagelsmann, der nun munter rotieren kann. Das Duell gegen Ecuador ändert schließlich nichts mehr an Deutschlands Weiterkommen. Platz 1 ist Platz 1.

Aktuell darf davon ausgegangen werden, dass der 38-Jährige vor allem in der Offensive den Hebel ansetzt. Deniz Undav ist nach seinen sehenswerten Einsätzen in den ersten beiden Spielen ein Kandidat für die Startelf. Doch wer muss raus?

Jamal Musiala (r.) besteht nicht in jedem Spiel auf seinen Platz in der Startelf
Jamal Musiala (r.) besteht nicht in jedem Spiel auf seinen Platz in der StartelfJamal Musiala (r.) besteht nicht in jedem Spiel auf seinen Platz in der Startelf© IMAGO / Uwe Kraft

SPORT1-Informationen zufolge ist es Jamal Musiala, der eine kleine Pause akzeptieren würde. Nach seiner langwierigen, schweren und komplizierten Verletzung vor einem Jahr kämpft er sich weiter in Richtung Bestform – da kann es nicht schaden, einmal auszusetzen.

„Jamal Musiala wäre bereit, sich selbst und seinem Fuß eine Pause zu gönnen. Hut ab, denn das gibt dem Bundestrainer neue Optionen“, sagt SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger in der aktuellen Folge des Podcasts „Die WM-Kabine“.

WM 2026: Wie rotiert Nagelsmann?

Der Insider erklärt weiter: „Wir wissen, dass Nagelsmann ein Auswechseln der Offensivkräfte gut moderieren muss. Wenn Musiala jetzt sagt, dass er sich eine Pause gut vorstellen kann, dann ist das für den Bundestrainer eine Hilfe.“

Tatsächlich ist es so, dass für einige Offensivstars eine Pause eine Art Strafe darstellen würde. Florian Wirtz und Leroy Sané gelten als Spieler, die auch in schwachen Phasen das Vertrauen des Trainers benötigen. Musiala tickt hier etwas anders – auch weil er sich in einer Situation befindet, in der jede Schonung Wunder bewirken kann.

WM 2026: Undav in der Startelf?

„Er ist noch nicht der Musiala, den Deutschland braucht, um ins Viertel- oder Halbfinale vorzustoßen“, erklärt SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer im Podcast. Auch er bewertet Musialas Teamgeist als gutes Zeichen für den Erfolg der Mannschaft und rechnet damit, dass Deniz Undav gegen Ecuador von Beginn an auflaufen wird.

Die ganze Diskussion und alles zu den anderen Brennpunkt-Themen rund um die deutsche Nationalmannschaft hören Sie in der neuen Ausgabe des SPORT1-Podcasts „Die WM-Kabine“ mit DFB-Reporter Manfred Sedlbauer und Chefreporter Stefan Kumberger.