Julian Nagelsmann vertraut seinen Prinzipien und bietet Joshua Kimmich für das wegweisende Sechzehntelfinale gegen Paraguay (LIVETICKER) wie gewohnt auf der Rechtsverteidigerposition auf.
Ob er zumindest in Erwägung gezogen habe, Kimmich auf die Sechs zu ziehen und einen gelernten Innenverteidiger als rechtes Glied in der Abwehrkette aufzubieten? „Für dieses Spiel nicht“, sagte Nagelsmann bei MagentaTV.
Nagelsmann: „Wir diskutieren immer alles“
Moderator Johannes B. Kerner hakte nach, ob man prinzipiell in Erwägung ziehe, Kimmich auch in der Nationalmannschaft auf seiner bevorzugten Position im defensiven Mittelfeld spielen zu lassen? Ganz zumachen wollte Nagelsmann die Tür nicht: „Wir diskutieren immer alles.“
Letztlich wolle er den Spielern „die beste Idee in die Hand geben, dass sie sich entfalten können“. Und was die andauernde Positionsdebatte um Kimmich angeht? „Am Ende habe ich ja schon ganz oft über das Thema gesprochen. Ich habe auch mit Jo heute nochmal gesprochen. Er kann uns da extrem helfen“, bekräftigte der Bundestrainer.
Nagelsmann vertraut auf Kimmich als Rechtsverteidiger
Er nehme für jedes Spiel bei jedem Spieler Anpassungen vor. „Die wird es auch heute geben, aber er wird es da gut machen“, sprach Nagelsmann sein Vertrauen aus.
Experte Mats Hummels hatte im Vorfeld noch vermutet, dass Kimmich ins Zentrum versetzt wird, und womöglich Aleksandar Pavlovic weichen muss. Dem ist aber nicht so. Pavlovic steht in der Startelf.