Der langjährige Bundestrainer Joachim Löw hat Zweifel an der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geäußert.
Rund vier Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Nordamerika merkte Löw zwar an, dass Deutschland spielerisch in der Lage sei, mit den Top-Teams wie Frankreich oder Spanien mitzuhalten und „eigentlich jeden schlagen kann“, jedoch zu oft nachlasse und den Gegner wieder ins Spiel zurückbringen würde.
Löw kritisiert WM-Aufstockung der FIFA
Bei der Bühnenveranstaltung „Ein runder Abend – mit Fußball & Freunden“, die vom langjährigen SPORT1-Moderator Thomas Helmer und von Reiner Calmund geleitet wurde, gab Löw aber auch zu, dass sich das Niveau der DFB-Elf in den vergangenen Jahren stets verbessert hat. „Die Mannschaft ist in den letzten zwei, drei Jahren deutlich besser geworden“, sagte der Weltmeister-Trainer von 2014.
Dass die WM-Endrunde in Nordamerika mit 48 Teams stattfinden wird, stört Löw. „Da geht viel Qualität verloren“, sagte er und schilderte, dass er langfristig eine WM mit 64 teilnehmenden Mannschaften befürchte.
Auf die Frage, welche zwei Nationen aus seiner Sicht am 19. Juli im Finale um den WM-Titel spielen werden, antwortete er: Deutschland trifft auf Brasilien und gewinnt.