Der deutsche Rekordmeister FC Bayern muss im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart (Samstag ab 20 Uhr im LIVETICKER) auf Torwart Manuel Neuer verzichten, ein Ausfall der alten und neuen deutschen Nummer eins für die WM ist aber nicht zu befürchten.

„Die WM ist nicht in Gefahr, aber er kann morgen nicht spielen“, sagte der Münchner Sportvorstand Max Eberl bei einer Veranstaltung der Bild in Berlin: „Es ist einfach zu kurz nach der Verletzung.“

Zuvor hatte der Rekordpokalsieger mitgeteilt, der Kapitän werde „aufgrund von muskulären Problemen in der linken Wade“ noch nicht wieder zur Verfügung stehen.

FC Bayern: Neuer reist wie Gnabry und Davies nach Berlin

Neuer werde aber wie die verletzten Serge Gnabry und Alphonso Davies mit nach Berlin reisen. Es mache aber „keinen Sinn, ihn im Pokalfinale ins Tor zu stellen mit dem Risiko, dass er sich schwer verletzen könnte“, sagte Eberl.

Wegen des Risikos „haben wir das zusammen entschieden, so schwer es dem Manu auch gefallen ist, auf das Finale zu verzichten. Jetzt steht Jonas Urbig im Tor“, ergänzte Eberl mit Blick auf das Endspiel am Samstag.

Weitere Torhüter im Münchner Kader sind Sven Ulreich und Jannis Bärtl.

DFB-Team startet am Mittwoch in die Vorbereitung

Neuer war nach seinem Rücktritt nach der Heim-EM 2024 am Donnerstag erstmals wieder von Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert und ins Aufgebot für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) berufen worden.

Das DFB-Team startet bereits am Mittwoch in Herzogenaurach die Vorbereitung auf das Turnier, Neuer ist von Nagelsmann als Nummer 1 eingeplant.

Der 40-Jährige hatte sich am vergangenen Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln (5:1) verletzt. Neuer war in der 60. Minute angeschlagen ausgewechselt worden.

Bereits dreimal in dieser Saison war der Keeper wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade ausgefallen.