Der MVP rechnet ab: Dennis Schröder hat sich nach dem sensationellen Gewinn der Weltmeisterschaft bei seinen Unterstützern bedankt – und gleichzeitig eine Botschaft an seine Kritiker geschickt.
„Am Ende will ich meinen Respekt, der Trainer will seinen Respekt, und meine Teamkollegen wollen auch ihren Respekt“, sagte der deutsche NBA-Star auf der Pressekonferenz nach dem Final-Triumph über Serbien: „Für alle, die mich über die Jahre unterstützt haben: Ich küsse ihre Herzen. Aber alle anderen können trotzdem wegbleiben.“
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Ein kleiner Teil des Danks geht aber wohl auch an jene, die nie an ihn glaubten: „Mit Hatern und Leuten, die immer alles kritisieren, baue ich viel Motivation auf. Im Endeffekt habe ich sehr viel gearbeitet.“
„Dirk war damals, Dennis ist jetzt“
Schröder, der sich außerdem mehr Basketball-Präsenz im deutschen Fernsehen wünschte, hatte mit seinem Team nicht nur viele Zweifler eines Besseren belehrt, er toppte auch eine deutsche Legende.
„Natürlich: Dirk Nowitzki ist einer der besten Vierer aller Zeiten, er hat das Basketball-Spiel verändert. Ich habe riesigen Respekt vor ihm. Aber das zu übertreffen, ist eine großartige Leistung. Für jeden einzelnen Spieler. Wir hätten das nicht geschafft, wenn wir kein Team wären“, erklärte Schröder. Nowitzki gilt als einer der größten Basketballer der Geschichte, Weltmeister war er aber nie.
Bei MagentaSport hatte Schröder noch gesagt: „„Ich willnichts mehr über meinen Namen hören.“
Schröder bekam bei seinen Ausführungen auf der PK, die kurz auch von jubelnden Teamkollegen gestürmt wurde, Unterstützung von Bundestrainer Gordon Herbert.
„Dennis hat seine eigene Identität kreiert. Er hat eine WM gewonnen. Es ist Zeit, dass wir ihm 100 Prozent Respekt geben“, sagte der Coach. „Dirk war damals, Dennis ist jetzt. Dennis hat übernommen.“
Unter anderem von Toni Kroos bekam Schröder die geforderte Anerkennung bereits. Der Fußballweltmeister schrieb bei X: „Dennis – Sportler des Jahres! Keine Diskussion nötig.“