Lange musste das deutsche Team beim 39:19-Sieg gegen Argentinien darauf warten, doch in der 33. Minute war es endlich so weit: Jannik Kohlbacher wurde am Kreis gefoult und Deutschland bekam seinen ersten Siebenmeter der Partie zugesprochen.
Die meisten hätten wohl erwartet, dass Juri Knorr, der die zweite Halbzeit weitgehend geschont wurde, von der Bank kommen und den Strafwurf ausführen würde. Der Spielmacher hatte bislang alle neun Siebenmeter des DHB-Teams bei der Handball-WM geworfen und acht davon versenkt. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Handball-WM 2023)
Doch dem war nicht so. Stattdessen schnappte sich Christoph Steinert den Ball. Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von Knorr an den Linkshänder, der am Mittwoch 33 Jahre alt wurde?
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Knorr beschenkt Steinert nach Geburtstag
„Wenn man das so sehen will, dann ja“, sagte Steinert grinsend auf SPORT1-Nachfrage. Wirklich beschenken musste er sich selbst noch – und das tat er auch. Der Siebenmeter landete pfeilschnell in den Maschen.
Nach insgesamt drei Toren aus drei Versuchen und reichlich Spielzeit war das Geburtstagskind vom Vortag sichtlich glücklich.
„Wir haben heute wahnsinnig viel Qualität gezeigt, vor allem in der Abwehr und im Gegenstoß“, bilanzierte Steinert nach dem vierten Sieg im vierten WM-Spiel. (NEWS: Alles Wichtige zur Handball-WM)
Damit hat Deutschland beste Karten auf den Einzug ins Viertelfinale. Dieser wäre mit einem Sieg gegen die Niederlande am Samstag bereits perfekt.