Sehen wir bei der WM in Katar „Roboter-Linienrichter“?
Die FIFA denkt offenbar ernsthaft darüber nach, ein halbautomatisches Abseitssystem für das im November beginnende Turnier einzuführen. Das berichtet die englische Sun. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)
Das System umfasst demnach 10 Kameras, die 29 Körperpunkte jedes Spielers erfassen. Dieses wurde bei der vom FC Liverpool gewonnenen Klub-WM (2019) getestet. Auch beim arabischen Pokal in vier der acht WM-Stadien sei die Technik zum Einsatz gekommen.
Endgültige Entscheidung der FIFA steht noch aus
Der Vorteil: Abseitsentscheidungen können so viel schneller als mit dem herkömmlichen VAR-System getroffen werden. Schon bei der Jahreshauptversammlung des International Football Association Board (IFAB) am Montag könnte die FIFA demnach erklären, dass das neue System einsatzbereit ist. (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)
Eine endgültige Entscheidung werde aber erst nach einer kompletten Analyse der Tests fallen. Schiedsrichter-Legende Pierluigi Collina wehrt sich derweil gegen den Begriff „Roboter-Abseits“. Er erklärte: „Die Schiedsrichter und Assistenten sind weiter für die Entscheidung auf dem Platz verantwortlich.“
Die Kameras sollen sofortige Informationen liefern, die es den VAR-Assistenten ermöglichen, dem Schiedsrichter innerhalb von Sekunden die entscheidenden Informationen zu geben.
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