Bei der Frauen-WM ist Nigeria am Samstagabend im Achtelfinale gegen Deutschland gescheitert, die Afrikanerinnen unterlagen dem DFB-Team mit 0:3. Einen Eklat gab es im Anschluss, die Nigerianerinnen weigerten sich zunächst offenbar, ihr Hotel zu verlassen.
Mit dem 2:0-Sieg gegen Nigeria stehen die DFB-Frauen im Viertelfinale der WM. Vor allem eine Offensivfrau glänzt. Die SPORT1-Einzelkritik.
Grund dafür soll laut Aussagen der Spielerinnen gegenüber ESPN ein Prämienstreit mit dem nigerianischen Fußballverband (NFF) sein. Die Spielerinnen erklärten, der Verband schulde ihnen aus zwei Spielen gegen Gambia und Senegal von vor zwei Jahren Boni in Höhe von umgerechnet 5.600 US-Dollar. Davon hätten sie bislang nur die Hälfte erhalten.
Stundenlange Gespräche bringen Erfolg
Dazu kämen auch Tagesprämien für die aktuelle Weltmeisterschaft. Laut Aussagen einer Spielerin gegenüber der BBC sprach das Team in der Nacht mit Aisha Falode, der Präsidentin der Nigeria Women Football League. Auch zwischen Spielerinnen und dem NFF soll es Gespräche gegeben haben.
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Nach stundenlangen Gesprächen soll der Verband zugesichert haben, die ausstehenden Prämien zu zahlen. Daraufhin hätten die Afrikanerinnen ihr Hotel verlassen und die Heimreise angetreten.