Jetzt herrscht Klarheit bei Giulia Gwinn: Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft wird sich aufgrund ihrer Schulterprobleme operieren lassen. Dies bestätigte die 27-Jährige nach dem Sieg des FC Bayern im DFB-Pokalfinale gegen Wolfsburg (4:0). 

„Es ist Fakt, dass sie (die Schulter; Anm. d. Red.) operiert werden muss“, sagte Gwinn: „Wir haben geschaut, dass wir die Spiele noch durchkriegen. Wir haben sie sehr gut getaped und eine Manschette angezogen. Das ist ganz gut aufgegangen. Aber es steht fest, dass es in der Sommerpause irgendwann passieren muss.“ 

Hintergrund der geplanten Operation ist eine Verletzung aus dem April: Beim 5:1-Erfolg der DFB-Frauen gegen Österreich kugelte sich die Verteidigerin die linke Schulter aus. Zunächst setzten die Ärzte auf eine konservative Behandlung, damit Gwinn in der entscheidenden Saisonpause auf dem Platz stehen kann.

Giulia Gwinn muss operiert werden
Giulia Gwinn muss operiert werdenGiulia Gwinn muss operiert werden© IMAGO/Jan Huebner

Fällt Gwinn für die Nationalmannschaft aus?

Allerdings deutete sich früh an, dass eine dauerhafte Lösung wohl nur durch einen operativen Eingriff zu erreichen ist. Wann dieser vorgenommen wird, ist derzeit noch unklar – ebenso wie ein möglicher Einsatz in den kommenden WM-Qualifikationsspielen der Nationalmannschaft. „Wir schauen von Spiel zu Spiel, wie die Schulter reagiert und wie es sich die nächsten Tage entwickelt“, erklärte Gwinn.

Das DFB-Team trifft am 5. Juni auf Norwegen und gastiert vier Tage später in Slowenien. Ein Austausch mit Bundestrainer Christian Wück soll nun klären, ob Gwinn dabei sein kann.

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