Ehrliches Bekenntnis von DFB-Star Jamal Musiala: In einem Interview mit dem US-Portal The Athletic hat der Edeltechniker des FC Bayern München erklärt, dass er sich eigentlich nicht gern fallen lässt – bei wichtigen Anlässen aber eher dazu neigt.

In dem ausführlichen Gespräch über Musialas Spielverständnis kam das Thema zur Sprache, als Musiala und der Journalist Stuart James gemeinsam verschiedene Szenen aus vergangenen Spielen analysierten.

Bei einem Spielzug aus dem Testspiel gegen Frankreich im März bekannte Musiala beiläufig: „Das war ein Foul. Ich hätte mich eigentlich fallen lassen sollen. Aber ich mag das nicht.“ Musiala führte dann aber aus: „Bei einem EM-Spiel würde ich es. Aber bei einem Freundschaftsspiel bleibe ich auf den Beinen und schieße.“

Musiala über Kroos: „Ein Genie“

In dem Interview ist auch Musialas Zusammenspiel mit anderen Akteuren Thema – besonders lobend äußert er sich über Toni Kroos, über den er sagt: „Er ist ein Genie.“ Schon nach wenigen gemeinsamen Auftritten sei die Chemie der beiden herausragend: „Er kann mir den Ball ganz genau dorthin spielen, wo ich ihn haben will.“

Auch für seinen kongenialen Offensivpartner Florian Wirtz hat Musiala warme Worte übrig, die beiden hätten eine intuitive Verbindung, ein „natürliches“ Verständnis füreinander.

Beim Zusammenspiel mit Bayerns Sturm-Superstar Harry Kane sieht der in Stuttgart geborene Fußballprofi derweil noch etwas Luft nach oben: „Ich glaube, im Laufe der Saison hatte ich ein paar Verletzungen und das hat den Rhythmus ein wenig getrübt. Aber ich denke, die Verbindung ist da und es wird in der nächsten Saison noch besser sein.“