Die UEFA verteidigt ihre Entscheidung, die Randale in Marseille am Samstag bei der Partie zwischen England und Russland nicht zu zeigen.

„Wir wollen nicht, dass Szenen von Gewalt im Fernsehen zu sehen sind“, zitiert der Kicker den Verband.

Dabei gehe es vor allem um die Angst vor Nachahmern. Als russische Fans im Stade Velodrome Engländer attackierten, war das nicht im von der UEFA produzierten Weltbildsignal zu sehen.

Auch nach dem EM-Gruppenspiel zwischen England und Russland kommt es in Marseille zu schweren Ausschreitungen. Behördenangaben zufolge waren französische, englische und russische Hooligans beteiligt.

Auch nach dem EM-Gruppenspiel zwischen England und Russland kommt es in Marseille zu schweren Ausschreitungen. Behördenangaben zufolge waren französische, englische und russische Hooligans beteiligt.

Ähnlich geht der Verband mit Flitzern um: So schwenkte die Kamera beim Duell Kroatien gegen die Türkei um, als ein Fan die Absperrungen überwunden hatte, um den kroatischen Führungstreffer auf dem Feld zu bejubeln.

Die UEFA verteidigte dieses Vorgehen mit dem Hinweis, die übertragenden Sender könnten auch eigene Kameras in den Stadien aufstellen und entsprechende Szenen zeigen.

Im Fall der Ausschreitungen von Marseille hatte das ZDF allerdings darauf verzichtet.