„Ich bin eigentlich mit einem ganz guten Gefühl ins Bett gegangen – dann aber mit einem komischen Bauchgefühl wieder aufgewacht“ – „Du auch?“ – „…“ – „Ah! Oh!“ Es sind Dialoge, wie es sie im deutschen Sport-TV wohl nur zwischen Bastian Schweinsteiger und Esther Sedlaczek gibt.

Bei der Übertragung des WM-Tests der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana aus Stuttgart war das bewährte ARD-Duo mal wieder im Einsatz – und in gewohnt spielerischer Laune. Auf einmal ging es dabei auch – unter vielsagendem Grinsen beider – um die Gefühle beim Zubettgehen. Unter rein sportlichen Gesichtspunkten, allerdings.

Gewohnt launig unterwegs: Das ARD-Duo Bastian Schweinsteiger und Esther Sedlaczek
Gewohnt launig unterwegs: Das ARD-Duo Bastian Schweinsteiger und Esther SedlaczekGewohnt launig unterwegs: Das ARD-Duo Bastian Schweinsteiger und Esther Sedlaczek© IMAGO/Jan Huebner

Esther Sedlaczek offenbart „komisches“ Gefühl bei Schweinsteiger

Anlass des Dialogs war die Sicht Schweinsteigers auf das 4:3 der Elf von Julian Nagelsmann gegen die Schweiz – das beim Weltmeister von 2014 gemischte Gefühle hinterließ.

„Ich bin eigentlich mit einem ganz guten Gefühl ins Bett gegangen – dann aber mit einem komischen Bauchgefühl wieder aufgewacht“, gab Moderatorin Sedlaczek Aussagen Schweinsteigers nach dem Spiel wieder.

Die Klublegende des FC Bayern unterbrach an der Stelle und fragte Sedlaczek: „Du auch?“ Deren Antwort: „Naja, ich war schon nach Spielende etwas hin- und hergerissen.“ Schweinsteiger registrierte es mit einem interessierten „Ah! Oh!“ – und ging dann zur ernsten Analyse über.

Schweinsteiger sorgt sich um die Defensive bei der WM

„Bei mir war es so: Das Spiel war gut, wir waren die bessere Mannschaft, haben mehr Torschüsse gehabt, mehr Standardsituationen“, sagte der 41-Jährige: „Wir haben vier Tore geschossen, aber drei kassiert. Es gab in dem Spiel auch Situationen gegen den Ball, wo wir es nicht so gut gemacht haben. Und die Frage, die ich mir stelle: Reicht so was defensiv gegen Mannschaften wie Ecuador, Elfenbeinküste oder im WM-Achtelfinale? Das ist die Frage. Das kann schon ein Nachteil sein.“

Nagelsmanns Team schickte Schweinsteiger später fast noch mit einem noch mulmigeren Gefühl ins Bett – kurz vor Schluss aber sorgte Joker Deniz Undav für den Siegtreffer zum 2:1.