Es war ein Juni zum Vergessen für Leroy Sane.
Erst strich ihn Bundestrainer Joachim Löw aus dem Kader für die Weltmeisterschaft, dann musste er aus der Ferne mit ansehen, wie die deutsche Nationalmannschaft ohne ihn in Russland auf ganzer Linie scheiterte.
„Ich war sehr enttäuscht“, sagte Sane nun rückblickend in einem Interview mit dem Daily Telegraph über seine Nicht-Berücksichtigung.
Die Nicht-Berücksichtigung von Joachim Löw Sein Trainer Pep Guardiola hat ihm nach der Enttäuschung wieder auf die Beine geholfen.
„Vor allem die erste Woche war sehr hart. Ich war auch ein bisschen überrascht, weil ich glaubte, eine gute Saison gespielt zu haben.“
Das Aus des DFB-Teams in der Gruppenphase habe ihn „nicht gefreut“, betonte der 22-Jährige. „Es tat mir leid für sie. Ich war natürlich enttäuscht. Einige sind schließlich gute Freunde von mir.“
Leroy Sane wird von Joachim Löw aus dem WM-Kader gestrichen. Es ist ein Tiefpunkt für das Talent, das mit 22 bereits viel erlebt hat. SPORT1 zeigt seine Karriere.
Allerdings half ihm Pep Guardiola, sein Coach bei Manchester City, schnell wieder auf die Beine zu gelangen. “Pep rief mich an“, verriet Sane. „Wir haben über alles gesprochen, er hat nach meinem Wohlbefinden gefragt.“
Jetzt schaue er nur noch „nach vorne“. Durch das Gespräch mit Guardiola habe er „neue Motivation“ geschöpft. “Ich will stärker zurückkehren. Und ich bin erst 22, habe noch viele Jahre vor mir. Es wäre ein Traum, eines Tages eine WM zu spielen.“
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