Hätte Bayern-Keeper Manuel Neuer im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart (3:0) trotz Wadenproblemen spielen können?

„Wenn alle Stricke reißen würden, Jonas (Urbig, Anm. d. Red.) und Ulle (Sven Ulreich, Anm. d. Red.) nicht fit wären, dann hätte er es vielleicht riskieren können“, verriet Bundestrainer Julian Nagelsmann vor Anpfiff in der ARD.

Manuel Neuer ist zwar mit nach Berlin gereist - steht aber nicht im Kader
Manuel Neuer ist zwar mit nach Berlin gereist – steht aber nicht im KaderManuel Neuer ist zwar mit nach Berlin gereist – steht aber nicht im Kader© IMAGO/Beautiful Sports International

WM? Eberl gibt Entwarnung bei Neuer

Das MRT-Ergebnis sei „nicht besorgniserregend“ für die Weltmeisterschaft gewesen, bestätigte Sportvorstand Max Eberl wenig später. Neuer war beim 5:1 im letzten Ligaspiel gegen Köln ausgewechselt worden.

Der Torhüter leide an „muskulären Problemen in der linken Wade“, teilte der Rekordmeister am Sonntag mit. Neuer reiste zwar mit der Mannschaft nach Berlin, steht aber nicht im Kader. Das Tor der Münchner hütet am Samstag Jonas Urbig.

„Im Sinne Fußball-Deutschlands ist es eine gute Entscheidung, nochmal ein paar Tage Luft dranzulassen, dass es auch komplett ausheilt“, fuhr Nagelsmann fort und spielte damit ebenfalls auf die WM in Kanada, Mexiko und den USA an.

Neuer vor Comeback im DFB-Team

Nagelsmann hatte Neuer am Donnerstag in den 26-köpfigen Kader berufen und bekanntgegeben, dass er mit dem 40-Jährigen als Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft plant.

Dabei war Neuer nach der Heim-EM 2024 eigentlich aus dem Nationalteam zurückgetreten. Nun kehrt der Ausnahmetorhüter zurück. Große Überzeugungsarbeit habe Nagelsmann dabei nicht leisten müssen.