Christian Wück wird im abschließenden WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF) in Slowenien personell rotieren. „Wir werden einige Positionen neu besetzten“ sagte der Bundestrainer am Montag: „Egal, welche Mannschaft von uns auf dem Platz stehen wird, wird es eine Bewährungsprobe werden.“
Die Begegnung in Ljubljana an Wücks 53. Geburtstag hat keine große Bedeutung mehr für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der zweimalige Weltmeister konnte sich bereits am vergangenen Freitag durch den Sieg gegen Norwegen (2:0) das WM-Ticket für Brasilien 2027 sichern.
Wück will gewinnen und Konkurrenzkampf anheizen
„Es geht nicht mehr um die WM-Quali. Wir wollen trotzdem das Spiel gewinnen – das sollte unser Anspruch sein“, äußerte Wück: „Das Ziel ist für die Mannschaft gleich geblieben. Das wollen wir von allen sehen. Wir haben Spielerinnen im Hintergrund, die mit den Hufen scharren. Wir wollen den Konkurrenzkampf mit Blick auf die WM bestätigen.“
Die gegen Norwegen gesperrte Abwehrchefin Janina Minge kehrt mit Sicherheit in die Mannschaft zurück. „Wir haben alle nochmal extrem Lust auf das Spiel“, sagte Minge. Senkrechtstarterin Marie Müller, die gegen Norwegen bei ihrem Debüt getroffen hat, wird laut Wück dagegen „nicht von Anfang an starten“.
„Ich glaube, dass eine gewisse Anspannung da ist, weil wir die Gruppe vernünftig beenden wollen“, sagte Offensivspielerin Vivien Endemann: „Wir wollen gewinnen, am besten zu null, den Fokus halten, und dann darf es in die Sommerpause gehen.“ Ähnlich sieht es Innenverteidigerin Rebecca Knaak: „Ein Länderspiel wird immer etwas Besonderes sein. Aber natürlich ist jetzt ein gewisser Druck abgefallen – und ich hoffe, dass wir das in Spielfreude ummünzen können.“