Es gab wahrlich einige Szenen, die aus der Champions-League-Halbfinal-Paarung zwischen PSG und dem FC Bayern in Erinnerung bleiben. PSG-Coach Luis Enrique wählte eine Situation unmittelbar nach Abpfiff, welcher das FCB-Aus in der Königsklasse besiegelte.
„Als das, was ich daraus mitnehme, das Bild von Upamecano und Dembelé, wie sie sich nach dem Spiel umarmen, um allen zu zeigen, dass es im Fußball keine Gewinner oder Verlierer gibt“, schwärmte der beeindruckte Coach auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Stade Brest (Sonntag, 21 Uhr, im SPORT1-Liveticker).
Dabei lobte der Übungsleiter des amtierenden Champions-League-Siegers den Sportgeist der beiden Spieler – insbesondere den des FCB-Verteidigers im Falle einer Niederlage. „Man muss wissen, wie man gewinnt und wie man verliert“, forderte der Spanier und bezog dieses Credo nicht nur auf den Fußball: „Das ist im Sport und im Leben ganz normal.“
Schließlich hätten die Stars insbesondere auf diesem Niveau und der größten Bühne des europäischen Fußballs eine Vorbildfunktion inne. Laut dem 56-Jährigen sind gerade Dembelé und Upamecano dieser nachgekommen: „Sie haben den jungen Spielern gezeigt, dass es wichtig ist, zu wissen, wie man verliert.“
FC Bayern und PSG: gute Verlierer
PSG und die Bayern lieferten sich Duelle auf höchstem Niveau und begeisterten die vielen Zuschauer – dabei ging es zwar intensiv zur Sache, blieb aber überwiegend fair.
„Man gibt 100 Prozent, und so ist es nun einmal. Man muss das Ergebnis akzeptieren. Man muss wissen, wie man verliert“, unterstrich der PSG-Coach seine Aussage nochmal.