Am Mittwochabend steigt in der Münchner Allianz Arena das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain (ab 21 Uhr im LIVETICKER). Geleitet wird die Partie dabei von Joao Pinheiro. Ex-Referee Manuel Gräfe blickt auch kritisch auf die Ansetzung.

Im Fokus: Die Unerfahrenheit des Unparteiischen. Bislang war Pinheiro erst bei 14 Spielen in der Königsklasse im Einsatz, nun leitet er mit dem Showdown zwischen FCB und PSG eine echte Kracher-Partie.

João Pinheiro leitet die Partie zwischen Bayern und PSG
João Pinheiro leitet die Partie zwischen Bayern und PSGJoão Pinheiro leitet die Partie zwischen Bayern und PSG© IMAGO/Action Plus

Bereits im Hinspiel hatte mit dem Schweizer Aufsteiger Sandro Schärer ein verhältnismäßig unerfahrener Schiri die Leitung inne.

FC Bayern: Was Gräfe bei der Schiri-Ansetzung anmerkt

Für Gräfe ein Zeichen dafür, dass auch die UEFA „große Schiedsrichter-Probleme“ hat. Bei X schreibt der frühere Referee: „Ging es jahrelang nur nach Politik & Laufen, Laufen, Laufen“, suche der Verband inzwischen wieder „neue Top-Refs, aber wieder mit Persönlichkeit sowie Fußballkompetenz.“

Umso wichtiger ist es für Gräfe, dass man „diesen auch eine Chance geben“ muss. „Möge der Fußball im Vordergrund stehen und kein Schiedsrichter-Thema dieses Mega-Duell entscheiden. Wünschen wir alle deshalb João viel Erfolg und dass er diese Nominierung zu Recht bestätigt“, so der 52-Jährige weiter.