Fußball-Fans aufgepasst: Wenn sich der FC Arsenal und Paris Saint-Germain am Samstag um die begehrte Champions League-Trophäe duellieren, erfolgt der Anpfiff schon um 18 Uhr deutscher Zeit. (LIVETICKER)
Eine ungewohnte Uhrzeit für die Fans. Üblicherweise startet die Mehrheit der Königsklassen-Spiele erst um 21 Uhr. Nicht so am Samstag.
„Mit dieser Änderung stellen wir das Fan-Erlebnis in den Mittelpunkt unserer Planung. Das Finale der UEFA Champions League ist der Höhepunkt der Fußballsaison, und die neue Anstoßzeit wird es für alle Beteiligten noch zugänglicher, integrativer und eindrucksvoller machen“, erklärte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.
Champions League: Früherer Anstoß soll An- und Abreise erleichtern
Ein früherer Anpfiff bedeutet logischerweise auch einen früheren Abpfiff. Das soll auch die Logistik vor Ort entlasten. Die Anbindung an den ÖPNV sei dadurch besser und die Abreise vom Stadion entspannter.
Auch die Wirtschaft in der Gastgeberstadt Budapest soll profitieren: Die Fans hätten demnach mehr Möglichkeiten, den Abend in Bars, Restaurants und Co ausklingen zu lassen und weiterzufeiern.
Auch für die internationale Vermarktung soll der frühe Anstoß von Vorteil sein: „Die neue Anstoßzeit entspricht besseren Übertragungszeiten, um das Endspiel weltweit noch mehr Zuschauer/-innen an den Bildschirmen und im Internet zugänglich zu machen“, schreibt der Verband: „Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf jüngeren Zuschauerinnen und Zuschauern.“
Ronan Evain, Geschäftsführer des Fanverbands Football Supporters Europe, zeigte sich erfreut: „Ein früherer Anstoß erleichtert Tagesausflüge, verringert den Reisestress und ermöglicht es den Fans, die Veranstaltung zu genießen, ohne sich um die bis spät in die Nacht reichende Logistik kümmern zu müssen.“