Raúl Asencio hat sich zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon geäußert.
„Danke für all die ermutigenden Nachrichten! Es war einfach nur ein Schreckmoment“, gab der Star von Real Madrid auf Instagram Entwarnung.
Bei einem hohen Ball kurz vor dem Benfica-Strafraum war Asencio in der Luft mit dem Oberkörper seines Teamkollegen Eduardo Camavinga zusammengekracht und danach hart auf den Boden geprallt.
Beide Real-Stars blieben zunächst liegen. Doch Asencio erwischte es schlimm. Von den Sanitätern wurde er fünf Minuten lang am Hals und an der Brust abgetastet, bekam eine Halskrause und wurde vorsichtig auf die Trage gelegt.
Asencio war sichtlich eingeschränkt, bewegte jedoch seine Arme und war offenbar ansprechbar. Die Marca schrieb: „Stille im Bernabéu. Besorgnis über den Zustand von Asencio.“
Große Sorgen um Real-Star
Auch die Mundo Deportivo reagierte geschockt: „Maximale Sorgen um Asencio. Real Madrid ist sehr besorgt um den Gesundheitszustand von ihm. Der Verteidiger hat das Santiago Bernabéu nach einem heftigen Sturz in Schockstarre versetzt.“
Sportlich hatte ausgerechnet Vinícius Júnior Real Madrid eine Woche nach dem vieldiskutierten Rassismus-Eklat den Achtelfinal-Einzug in der Champions League gesichert.
Die Königlichen von Coach Álvaro Arbeloa setzten sich am Mittwoch mit einem 2:1 (1:1)-Erfolg im Playoff-Rückspiel gegen Benfica Lissabon durch.
PSG und Galatasaray weiter
Auch Titelverteidiger Paris Saint-Germain steht durch ein 2:2 (0:1) im französischen Duell gegen die AS Monaco in der Runde der letzten 16. Galatasaray Istanbul reichte ein 2:3 (0:3, 0:1) nach Verlängerung bei Juventus Turin, um erstmals seit 2014 ins Achtelfinale einzuziehen.
Für Real, das ohne den verletzten Kylian Mbappé antrat, traf Aurélien Tchouameni (16.) zum Ausgleich, nachdem Rafa Silva zuvor die Hoffnungen von Benfica befeuert hatte (14.). Viní Jr. stellte dann für Real die Weichen (80.) – und tanzte nach seinem Treffer wie schon eine Woche zuvor an der Eckfahne.
Die Portugiesen mussten ohne ihren gesperrten Trainer José Mourinho auskommen. Und auch Gianluca Prestianni fehlte nach den Vorkommnissen der Vorwoche, die auch die Schlagzeilen vor dem Wiedersehen bestimmt hatten.
Auch Monaco versteckte sich nach dem 2:3 im Hinspiel gegen PSG überhaupt nicht. Maghnes Akliouche erzielte kurz vor dem Pausenpfiff (45.) die Führung. Marquinhos glich unmittelbar nach einer Gelb-Roten Karte für AS-Mittelfeldspieler Mamadou Coulibaly aus (60.). Khvicha Kvaratskhelia (66.) brachte Paris endgültig auf Kurs, doch Jordan Teze machte es in Unterzahl noch einmal spannend (90.+1).
Galatasaray, mit den eingewechselten Leroy Sané und Ilkay Gündogan, verspielte seinen 5:2-Vorsprung trotz langer Überzahl. Juve ging durch Manuel Locatelli (37./Foulelfmeter) in Führung. Nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Lloyd Kelly (47.) erhöhten Federico Gatti (70.) und der Ex-Schalker Weston McKennie (82.). In der Verlängerung antwortete Gala durch Victor Osimhen (105.+1) und Baris Yilmaz (119.).
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)