Für den FC Bayern München steht eine richtungsweisende Woche auf dem Programm. Gegen Celtic Glasgow kämpft der deutsche Rekordmeister um das Weiterkommen in der Champions League, am Samstag gastiert der FC Bayern in Leverkusen zum womöglich vorentscheidenden Spiel um die deutsche Meisterschaft.

Vor dem Abflug der Mannschaft nach Glasgow erinnerte Sportvorstand Max Eberl an die Tugenden und Eigenschaften, auf die es gerade in solch einer herausfordernden Woche besonders ankommt. „Fußball ist ein Teamsport auf dem Platz aber auch neben dem Platz. Neben dem Platz: Du musst geschlossen sein, die Mannschaft, der Staff, aber auch der Trainerstab muss eine Geschlossenheit haben“, merkte der 51-Jährige an.

Sportvorstand des FC Bayern: Max Eberl
Sportvorstand des FC Bayern: Max EberlSportvorstand des FC Bayern: Max Eberl

„Geschlossenheit heißt nicht, dass man nicht diskutieren kann“

Der Teamgedanke stehe im Vordergrund, was Streitereien und Meinungsverschiedenheiten untereinander allerdings nicht ausschließen würde.

„Geschlossenheit heißt nicht, dass man nicht diskutieren kann. Das heißt nicht, dass man nicht auch anderer Meinung sein kann. Das heißt, dass es hinter geschlossenen Türen auch mal knallen kann, das gehört genauso dazu, in der Mannschaft, genauso in der Kabine“, erklärte Eberl. „Der Teamgeist, das Miteinander ist für mich das Elementare und das ist für mich die Basis für Erfolg.“

Hoeneß-Störfeuer? „Den Wunschzettel hat er letzte Woche schon ausgegeben“

Dass Klub-Legende Uli Hoeneß in dieser wichtigen Phase seinen Wunsch öffentlich machte, Florian Wirtz eines Tages zum FC Bayern locken zu wollen, störte Eberl nicht direkt: „Ich meine, den Wunschzettel hat er letzte Woche schon ausgegeben und nicht diese Woche.“

Generell wollte Eberl nicht behaupten, dass die anstehende Woche viel wichtiger sei als die vorangegangenen. „Wenn ich das fairerweise sagen kann, jedes Spiel ist wichtig. Wenn wir die Spiele wie gegen Kiel oder Bremen nicht gewonnen hätten, wäre diese Woche noch elementarer geworden. Im Fußball ist es so: Jedes Spiel ist wichtig, jedes Spiel bedeutet Voraussetzung für das nächste Spiel.“