Der Vertrag von Karim Adeyemi bei Borussia Dortmund läuft im kommenden Jahr aus. Wie nun die Bild berichtet, „verhärtet sich“ im Umfeld des Klubs der Verdacht, dass der 24-Jährige auf einen ablösefreien Wechsel im Sommer 2027 schielt, um von seinem neuen Klub ein stattliches Handgeld einzustreichen.
Sportdirektor Ole Book hatte zuletzt betont, dass ein ablösefreier Abgang Adeyemis „nicht die präferierte Lösung“ darstelle. Der BVB arbeitet vor diesem Hintergrund an einer Vertragsverlängerung mit dem Stürmer.
Allerdings sind die Gespräche derzeit festgefahren. „Jede Partei hat ihre Vorstellungen. Dass die Bedingungen nicht zu jedem Zeitpunkt übereinanderliegen, ist häufiger in Vertragsgesprächen der Fall – nicht nur bei Karim“, hatte jüngst Sport-Geschäftsführer Lars Ricken erklärt.
Adeyemi-Zukunft beim BVB unklar
Laut der Bild soll Adeyemi eine Gehaltserhöhung von 6,5 auf zehn Millionen Euro pro Saison fordern. Mit Blick auf seine teils schwankenden Leistungen in der abgelaufenen Saison ist dies dem BVB jedoch zu hoch.
Auch die geforderte Ausstiegsklausel soll bei den Schwarz-Gelben nicht auf Zuspruch stoßen. Die Bild spekuliert daher, ob die Spielerseite die Forderungen bewusst zu hoch ansetzt, weil Adeyemi „in Wahrheit gar keinen neuen BVB-Deal will“.