Klare Ansage von Hans-Joachim Watzke! Der Präsident von Borussia Dortmund hat verkündet, dass die Schwarz-Gelben einen strikten Sparkurs fahren müssen.
Unter anderem aufgrund der fehlenden Einnahmen aus der Champions League, wo der BVB in dieser Saison bereits im Februar in den Playoffs an Atalanta Bergamo gescheitert war, erwartet der Klub nun einen Verlust zwischen zwölf und 22 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2025/26. Zuvor war mit einem Betrag zwischen plus fünf Millionen und minus fünf Millionen Euro gerechnet worden.
„Wir müssen, und das macht Carsten Cramer (Sprecher der BVB-Geschäftsführung, Anm. d. Red.) herausragend, unsere Erlösquellen weiter nach oben schrauben“, betonte Watzke jüngst im Interview mit den Ruhr Nachrichten. „Und ich habe unserer Geschäftsführung auch klar mitgeteilt, dass wir ein sehr rigides Kostenmanagement betreiben müssen, was die Gesamt-Verwaltungskosten hier angeht.“
Watzke: „Acht bis zehn Prozent grundsätzlich einsparen“
Obwohl der BVB in finanzieller Hinsicht als gut aufgestellt gilt, müsse man „versuchen, acht bis zehn Prozent der Kosten grundsätzlich einzusparen. Ich vertraue dieser Geschäftsführung zu 100 Prozent“, fügte der 66-Jährige hinzu. Man habe zuletzt immer schwarze Zahlen geschrieben, doch „dieses Jahr sieht das anders aus“.
Die Personalkosten des Klubs sollen zuletzt bei 268 Millionen Euro gelegen haben, ein Großteil davon wird den Spielergehältern zugerechnet. Dort könnte der Hebel angesetzt werden – sprich, es könnte Gehaltseinbußen geben.