Die Diskussion über die Ausstiegsklausel im neuen Vertrag von Nico Schlotterbeck hält Borussia Dortmund weiter in Atem – ein aus BVB-Sicht besonders bedrohliches Szenario müssen die Dortmunder Fans aber nicht befürchten.
Nach SPORT1-Informationen gilt die Klausel tatsächlich nicht für den FC Bayern. Ein direkter Transfer zum großen Ligarivalen wie einst bei Mario Götze oder Robert Lewandowski ist damit also ausgeschlossen. Die Bild hatte dies zuerst vermeldet.
„Das Worst-Case-Szenario für den BVB wird nicht eintreten“, erklärte SPORT1-Reporter Manfred Sedlbauer am Sonntagmittag im Doppelpass: „Das war dem BVB auch ganz wichtig.“
BVB gewährt Nico Schlotterbeck eine Klausel
Schlotterbeck (26) hatte seinen 2027 auslaufenden Vertrag beim BVB am Freitag bis 2031 verlängert – mit einer Ausstiegsklausel, die für bestimmte Topklubs schon in diesem Sommer greifen könnte. Berichten zufolge müssten 50 bis 60 Millionen Euro für den BVB-Abwehrchef bezahlt werden.
Offiziell bestätigt hat der BVB die Klausel nicht: „Wir haben uns die ganze Zeit nicht zu Vertragsinhalten geäußert, und das werden wir auch weiterhin nicht tun“, sagte der neue Sportdirektor Ole Book bei Sky.
Es sei „ganz wichtig, dass Nico das Zeichen gesetzt hat, dass er hier sein möchte, dass er seinen Vertrag verlängert hat“, betonte Book. „Ich bin mir sehr sicher, dass Nico ganz lange bei uns bleiben möchte.“ Niko Kovac fügte hinzu: „Jetzt ist alles vom Tisch, beide Seiten sind glücklich – ich als Trainer natürlich auch.“