Torhüter Manuel Neuer fehlt dem FC Bayern weiterhin verletzungsbedingt. Ein Muskelfaserriss bremst den 40-Jährigen aus, Lob gab es derweil von Almuth Schult.
„Wenn er topfit ist, ist er ein super Torwart“, betonte die ehemalige Nationaltorhüterin und Olympiasiegerin von 2016 im Doppelpass auf SPORT1. „Das haben wir am Anfang der Saison gesehen, als ihn alle wieder in die Nationalmannschaft geredet haben“, ergänzte sie.
Neuer absolvierte bis auf wenige Ausnahmen alle Spiele, bis er sich Mitte Februar gegen Werder Bremen den ersten Muskelfaserriss zuzog. Gegen Borussia Mönchengladbach konnte er Anfang März nur ein kurzes Comeback feiern, zur Halbzeit musste er durch Jonas Urbig ersetzt werden.
FC Bayern: Neuers Verletzungen „kommen zur Unzeit“
Der Vertrag des langjährigen Bayern-Kapitäns läuft im Sommer aus und noch steht nicht fest, ob Neuer sein Arbeitspapier verlängert oder seine Karriere beendet. „Seine Verletzungen kommen zur Unzeit und darum geht es auch. Er hat sich die Bedenkzeit genommen, um festzustellen, ob er das noch kann und will“, merkte Schult an.
Wie es für Neuer weiter geht? „Wenn er spielt, will er auf dem höchsten Niveau spielen, das ist sein Anspruch“, stellte Schult fest. Daran anknüpfend gebe es aber auch eine Bedingung: „Das kann er nur machen, wenn sein Körper mitmacht.“
In den kommenden Wochen sollen Gespräche zwischen Neuer und den Verantwortlichen des FC Bayern stattfinden, um die Zukunft des Keepers zu klären. Ob er noch eine Saison dranhängt oder doch aufhört, hängt wohl auch davon ab, welche Signale ihm sein Körper sendet.