Werder Bremen hat sich auf der Suche nach Verstärkung im Winter auch um eine Rückkehr von Nationalstürmer Niclas Füllkrug bemüht.
„Wir wollten Niclas Füllkrug zurückholen. Ich telefonierte zwei-, dreimal mit ihm, als er bei West Ham war, und habe eine Leihe abgeklopft“, verriet Clemens Fritz im Interview mit der Sport Bild.
Füllkrug-Comeback scheiterte aus wirtschaftlichen Gründen
Konkrete Verhandlungen ergaben sich jedoch nicht. „Uns war klar: Aus wirtschaftlicher Sicht sind unsere Chancen sehr gering. Und macht ein Verein wie Milan ernst, ist es nicht umzusetzen“, erklärte Fritz.
Füllkrug wurde in der Werder-Jugend ausgebildet und bestritt 124 Einsätze für die Grün-Weißen. Nach zwischenzeitlichen Stationen in Fürth, Nürnberg und Hannover wechselte Füllkrug 2023 zum BVB. Seit 2024 steht er beim englischen Erstligisten West Ham United unter Vertrag. Statt in Bremen geht der 33-Jährige nun in Mailand auf Torejagd.
Milosevic soll die Sturmprobleme lösen
Anstelle von Füllkrug wechselte schließlich Jovan Milosevic per Leihe vom VfB Stuttgart an die Weser. Der 20-Jährige traf bei seinem Heimdebüt gegen Frankfurt (3:3), konnte diese Leistung bislang jedoch nicht bestätigen. Beim 0:1 gegen Freiburg kam er erst in der 88. Minute zum Einsatz.
Dennoch setzen die Verantwortlichen weiter auf den jungen Angreifer. „Dass Jovan sich noch weiterentwickeln und an die Bundesliga gewöhnen muss, steht außer Frage“, sagte Werder-Boss Peter Niemeyer zur Bild. „Er hat eine hohe Spielintelligenz. Es fehlt aber noch an Durchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen. Da kann er wachsen.“
13 Spieltage vor Saisonende rangiert Werder auf Platz 16. Auch unter Neu-Trainer Daniel Thioune blieb das Offensivproblem im ersten Spiel ohne eigenen Torerfolg bestehen. Ohne zusätzliche Tore droht den Bremern der dritte Abstieg der Vereinsgeschichte.