Nach einer guten Rückrunde – trotz der am letzten Spieltag verspielten Meisterschaft – erhoffte man sich bei Borussia Dortmund neuen Aufschwung für die aktuelle Saison. Am 16. Spieltag steht das Team von Trainer Edin Terzic jedoch nur auf Tabellenplatz fünf und wirkt in einigen Spielen, wie gegen den VfB Stuttgart, sogar chancenlos.
Dadurch geriet zuletzt auch Terzic in die Kritik von Fans und Experten. BVB-Keeper Gregor Kobel kann dies jedoch nur bedingt nachvollziehen. „Es ist normal im Fußball, dass Fragen aufgeworfen werden, wenn die Resultate nicht stimmen. Teilweise waren aber auch Dinge dabei, die ich nicht nachvollziehen konnte“, sagte er im Interview mit der Sport Bild.
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Nun verstärken die beiden Ex-BVB-Profis Nuri Sahin und Sven Bender das Trainerteam und sollen das Team wieder auf den richtigen Weg bringen.
Kobel erklärte: „Ich finde, Nuri macht das super. Er hat eine sehr starke Präsenz. Genau wie Sven. Es gefällt mir gut, wie die beiden sich einbringen, es macht Spaß mit ihnen. Solche Veränderungen bringen frischen Wind.“
Und trotzdem: „Nicht nur hinter verschlossenen Türen hat Edin das Sagen. Er ist unser Cheftrainer. Er leitet die Analysen, er macht die Ansprachen.“
Kobel: Kader ist kein Grund für die Negativserie beim BVB
Die Kaderqualität sei laut dem BVB-Keeper allerdings kein Grund für die aktuelle Negativserie mit nur sieben Punkten aus den vergangenen acht Bundesliga-Spielen.
Der 26-jährige Schweizer betonte: „Wir müssen es schaffen, dass jeder wieder das Beste auf den Platz bringt. Dann können wir auch wieder eine Serie starten. Die nötige Qualität haben wir im Kader. Wir müssen sehen, dass wir die Hinrunde hinter uns lassen und in der Rückrunde wieder konstant unsere Leistungen abrufen.“
„Wir wollen und müssen immer um Titel mitspielen. Die letzten Jahre waren – wenn man nur auf die Trophäen schaut – nicht so, wie man es sich gewünscht hätte. Damit sich das ändert, muss jeder persönlich hart arbeiten“, fuhr Kobel fort.
Am kommenden Samstag trifft der BVB am letzten Spieltag der Rückrunde auf Tabellenschlusslicht SV Darmstadt 98. Bereits dann können die Schwarz-Gelben also ihr Können wieder unter Beweis stellen.