Trainer Dino Toppmöller vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat den Anhängern der Hessen eine rosige Zukunft versprochen.
„Wenn ich Eintracht-Fan wäre, würde ich mich auf eine tolle Zukunft freuen, weil wir auf einem extrem guten Weg sind“, sagte der Coach am Donnerstag: „Es gefällt mir sehr gut, wie sich die Gruppe fußballerisch entwickelt. Ich bin extrem positiv gestimmt.“
Zudem hegt Toppmöller Sympathie für das Vorgehen des Zweitligisten FC St. Pauli gegen die Kapitalisierung des Jugendfußballs. „Ich finde die Idee grundsätzlich nicht schlecht“, sagte der Coach: „Dann besteht aber die Gefahr, dass dir ein Talent durch die Lappen geht. Es ist jetzt schon ein harter Kampf um die Topspieler.“
Die Hamburger hatten zuletzt beschlossen, den Spielerberatern an ihrem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) einen Riegel vorzuschieben. Der Klub will Vertragsgespräche künftig nur noch mit dem Spieler oder dessen engstem Umfeld führen.
Im Punktspiel am Samstag beim VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) müssen die Frankfurter, die mit einem Sieg und vier Unentschieden in die Saison gestartet sind, weiter auf Kapitän Sebastian Rode verzichten.
Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler laboriert an einer Muskelverletzung. Wie lange Rode fehlen wird, ist noch offen.