Emre Can sieht sich in seiner neuen Rolle als Kapitän von Borussia Dortmund nicht als alleiniger Vorkämpfer. „Nur weil ich die Binde trage, bin ich jetzt nicht der einzige Chef“, sagte der Nationalspieler bei Sky: „Da gibt es viele andere, die auch sehr viel Erfahrung haben und die auch die Sache in die Hand nehmen müssen.“
Seine Berufung sieht der Mittelfeldspieler als einen „großen Vertrauensbeweis von den Verantwortlichen“ und er wolle „das so gut wie möglich zurückzuzahlen“.
Vor dem Auftaktduell des Vizemeisters gegen den 1. FC Köln am Samstag (18.30 Uhr) ist der 29-Jährige optimistisch. „Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und ich glaube, durch die Ergebnisse in der Vorbereitung fühlt es sich so an, dass wir gut dastehen“, sagte Can.
Das sagt Can über die verletzten BVB-Stars
Ein paar Wermutstrophen hatte es während der Preseason aber gegeben, mehrere Spieler mussten mit Verletzungen aussetzen. Die anhaltenden Zwangspausen sind beim BVB längst zu einem wunden Punkt geworden.
„Ja, leider haben wir ein paar Verletzte“, meinte Can dazu, der sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lässt: „Ich glaube, es ist fast schon ein bisschen normal in einer Vorbereitung, weil man manchmal im Training über ein gewisses Limit gehen muss, um fit zu werden. Das gehört leider dazu.“
In den BVB-Neuzugängen Ramy Bensebaini, Felix Nmecha und Marcel Sabitzer sieht er Verstärkungen. „Ich finde, sie haben es in der Vorbereitung hervorragend gemacht und Rani und Sabitzer auch im Pokal letzte Woche“, sagte Can: „Ich denke, sie werden uns auf jeden Fall weiterhelfen.“
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mit Sport-Informations-Dienst