Die Diskussionen über Joshua Kimmichs Jubel im Anschluss an dessen Sieg beim SC Freiburg reißen nicht ab – nun hat sich auch Lothar Matthäus in der Angelegenheit zu Wort gemeldet.
Wie der Rekordnationalspieler in seiner Sky-Kolumne schrieb, könne er verstehen, dass sich ein ehrgeiziger Profi wie Kimmich ein paar Tage nach dem DFB-Pokal-Aus „übermäßig freut“.
„Aber ein Spieler des FC Bayern und der Nationalmannschaft muss sich ein bisschen besser im Griff haben und nicht so überschwänglich agieren“, stellte der 62-Jährige klar.
Am Verhalten von Kimmich könne man sehen, wie hoch der Druck bei den Münchnern momentan sei, erklärte Matthäus weiter: „Das war so aber nicht nötig. Da freue ich mich dezenter.“
Matthäus: „Das war garantiert keine Provokation“
Der TV-Experte verteidigte auch den SC Freiburg und erklärte: „Gegen Bayern im Pokal weiterzukommen, war ein Traum, und dann ist es verständlich, dass die Bilder des Triumphs beim nächsten Spiel auf der Leinwand zu sehen sind. Das war garantiert keine Provokation.“
Den Klub aus dem Breisgau und das ganze Umfeld bezeichnete er als „bodenständig und liebevoll“, woraus Matthäus schlussfolgerte: „Kimmich hatte das nicht nötig, aber muss man jetzt auch kein Fass aufmachen.“
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Derweil zeigte sich Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Montag vor dem Abflug zum Champions-League-Viertelfinale bei Manchester City überrascht darüber, dass die Jubelgeste überhaupt ein Thema ist: „Es ist ein Witz für alle“, sagte der 46-Jährige.
Kimmich hatte nach dem Spiel am Samstag demonstrativ in Richtung der Heimfans gejubelt und so den Zorn der Freiburger Spieler auf sich gezogen.
Folge: SC-Stürmer Michael Gregoritsch packte den Bayern-Star von hinten an der Schulter und wollte ihn zur Rede stellen.
Es kam zu einem Tumult, bei dem auch Ersatzspieler der Breisgauer mitmischten.