Der FC Bayern hat ein großes Problem abseits des Platzes – findet zumindest Dietmar Hamann. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Der ehemalige Profi und heutige TV-Experte kritisierte diverse Protagonisten des deutschen Rekordmeisters scharf. „Neuer fährt Ski im Risiko-Gebiet, Gnabry fliegt zur Modenschau, Sané macht sich nichts aus Pünktlichkeit und seit letzter Woche ist der Trainer auch in diesem illustren Kreis der Disziplinlosen“, schimpfte Hamann in seiner Kolumne bei Sky.
Er schloss damit explizit auch Coach Julian Nagelsmann in seine Kritik ein, der nach der jüngsten Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach heftige Kritik an den Schiedsrichtern geäußert und dafür eine saftige Geldstrafe erhalten hatte. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)
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Hamann weiter: „Die Bayern haben ein Disziplin-Problem“, das der Verein in den Griff bekommen müsse. Spieler, die sich „öfter etwas zu Schulden kommen lassen“, sollten seiner Meinung nach bestraft werden.
Hamann: Bayern wird mit Union keine Probleme haben
Denn ein Fußballer merke schnell, was er sich erlauben könne, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. „Und die vorbildlichen Profis nehmen das wahr und das ist Gift für den Teamgeist“, warnte der 49-Jährige.
Die Bayern stehen vor wegweisenden Spielen: Am Sonntag steht das Duell mit dem punktgleichen Verfolger Union Berlin an. Eine mit Spannung erwartete Partie, die laut Hamann aber einen klaren Sieger haben wird. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
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Der FCB werde mit Union „sportlich kein großes Problem haben. Es ist ein sehr guter Zeitpunkt, um auf die Überraschung des Jahres zu treffen.“ Hamann glaubt, dass die Eisernen nach dem Rückspiel gegen Ajax in der Europa League müde sein werden – wie sie es schon gegen Schalke zuletzt gewesen seien. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)
„Ich glaube nicht, dass die Eisernen unter die ersten vier kommen“, sagte Hamann zum Hauptstadt-Klub weiter. Dass Bayern erneut Meister wird, ist aus der Sicht des Ex-Profis auch noch lange nicht entschieden: „Also Dortmund ist heiß. Klar, die müssen noch nach München, genauso wie RB – Vorteil Bayern. Aber das wird bis zum Ende eng bleiben.“