Dass der VfB Stuttgart ein Interesse an Joshua Guilavogui vom VfL Wolfsburg hat, ist schon länger bekannt. Zur Vorgehensweise der Schwaben hat Wölfe-Boss Jörg Schmadtke nun deutliche Worte gewählt.
„Dieses Gequatsche über einen Spieler von uns und ihn mit einem Preisschild ins Schaufenster zu stellen, gehört sich nicht“, ärgerte sich Schmadtke in der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung.
Der VfL Wolfsburg sei in der Causa Guilavogui grundsätzlich gesprächsbereit, fügte er an. Da der Vertrag des Mittelfeldspielers zum Saisonende ausläuft, können die Wölfe nur noch in diesem Transferfenster eine Ablöse kassieren. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Schmadtke: „Alles andere ist unredlich“
Und dennoch ist Schmadtke nicht gut auf die interessierten Stuttgarter zu sprechen. „Wenn der VfB Stuttgart an einem Spieler des VfL interessiert ist, dann soll er mit uns reden. Alles andere ist unredlich. Dieses Gehampel geht mir ziemlich auf den Zeiger. Das haben wir auch beim VfB hinterlegt“, sagte der Wölfe-Boss.
Die Verantwortlichen des VfB Stuttgarts hatten sich bislang mit öffentlichen Äußerungen über Guilavogui zurückgehalten. Das Interesse der Schwaben ist dennoch ein offenes Geheimnis. Die Wolfsburger vermuten dahinter wohl eine Strategie, um den Preis bei Guilavogui zu drücken. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Die Schwaben sind selbst knapp bei Kasse und können sich große finanzielle Sprünge nicht mehr erlauben. Bei Guilavogui hoffen sie daher auf ein Schnäppchen.
- „Doppelpass on Tour“: Deutschlands beliebtester Fußballtalk geht auf große Deutschlandtour! Tourtermine und Tickets unter www.printyourticket.de/doppelpass oder unter der Ticket-Hotline (Tel. 06073 722740; Mo.-Fr., 10-15 Uhr)
Schmadtke und Labbadia zofften sich bereits in Wolfsburg
Besonders pikant bei diesem Transfer-Zoff: die Kontrahenten auf dem Transfermarkt sind sich bestens bekannt. VfB-Trainer Bruno Labbadia, der mit Guilavogui sein defensives Mittelfeld stabilisieren will, arbeitete einst Seite an Seite mit Schmadtke in Wolfsburg.
Die Zusammenarbeit verlief allerdings nicht sonderlich harmonisch, sodass Labbadia den VfL trotz einer erfolgreichen Zeit nach der Saison 2018/19 wieder verließ. Zuvor hatte Schmadtke offenbart, dass er „kein freundschaftliches Verhältnis“ zu Labbadia habe. (News: Schmadtke gesteht Fehler in Hängepartie um Labbadia).
Alles zur Bundesliga auf SPORT1:
nHERE SHOULD BE OZ VIDEO – EMBED IT AGAIN WITH VIDEO ID: A24EA512-62E1-4255-9544-8196E56A4660
nCAPTION: SPORT1 Bundesliga Classics: Felix Magath wird mit dem VfL Wolfsburg Meister
nDESCRIPTION: 23. Mai 2009: Der VfL Wolfsburg gewinnt sensationell die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga. Der Mann hinter dem Erfolg: Felix Magath.