Beim Sport-Club Freiburg holte sich der SV Werder Bremen eine 0:2-Schlappe ab. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur Sport-Club Freiburg heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.

Das Spiel begann mit einem frühen Rückschlag für Werder! Bereits nach 14 Minuten schickte der Schiedsrichter Marco Friedl zum Duschen. Im ersten Durchgang tasteten sich die beiden Mannschaften lediglich ab, Tore gab es nicht zu verzeichnen. Christian Streich schickte Ritsu Doan aufs Feld. Yannik Keitel blieb in der Kabine. 34.500 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den SC schlägt – bejubelten in der 56. Minute den Treffer von Lukas Kübler zum 1:0. In der Schlussphase nahm Ole Werner noch einen Doppelwechsel vor. Für Romano Schmid und Jens Stage kamen Oliver Burke und Eren Dinkci auf das Feld (76.). Vincenzo Grifo verwandelte in der 80. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung von Freiburg auf 2:0 aus. Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Dankert (Rostock) siegte die Heimmannschaft gegen Bremen.

Der Sport-Club Freiburg setzt sich mit dem Dreier im oberen Tabellendrittel fest. Die Saison des SC verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von sechs Siegen, drei Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt.

Beim SV Werder Bremen präsentierte sich die Abwehr angesichts 18 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (20). Der Gast findet sich aktuell in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang elf. Vier Siege, drei Remis und vier Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von Werder bei. Die Situation bei Bremen bleibt angespannt. Gegen Freiburg kassierte man bereits die zweite Niederlage in Serie.

Am kommenden Sonntag tritt der Sport-Club Freiburg beim FC Schalke 04 an, während der SV Werder Bremen zwei Tage zuvor Hertha BSC empfängt.