Mats Hummels hält sich für das Auslaufen seines Vertrages beim Bundesligisten Borussia Dortmund im nächsten Sommer alle Optionen offen.
„Selbstverständlich“ beschäftige er sich mit dem richtigen Zeitpunkt für sein Karriere-Ende, sagte der Weltmeister von 2014 im Interview mit den Ruhr Nachrichten: „Aber ich werde das spontan entscheiden.“
Das vergangene Jahr sei „gesundheitlich leider gar nicht gut“ gewesen. „Unter anderem die Kniegeschichte hat mir schon gezeigt, dass da ein paar Jahre in den Knochen stecken. Irgendwann, wenn die Zeit reif ist, möchte ich entscheiden, ob, und wenn ja, wie es weitergeht.“
Hummels: „Ich würde gerade auch nicht mit mir verlängern“
Der Verein will mit einem eventuellen Verlängerungsangebot abwarten, wofür Hummels (33) im Trainingslager in der Schweiz Verständnis zeigte. „Ich habe gerade eben noch zu Sebastian Kehl gesagt, dass ich an Stelle des BVB gerade auch nicht mit mir verlängern würde“, sagte er.
Und weiter: “Ich glaube, die Entspanntheit, die beide Seiten an den Tag legen, ist genau richtig so.“
Hummels wird in der neuen Saison um seinen Platz in der Innenverteidigung kämpfen müssen: Der BVB hat für seine Position die Nationalspieler Niklas Süle und Nico Schlotterbeck verpflichtet.
Von Rose-Aus im Internet erfahren
Der 76-malige Nationalspieler äußerte sich auch zur Entlassung von Ex-Trainer Marco Rose: „Diese Entwicklung kam für mich völlig aus dem Nichts“, blickte Hummels zurück. Er habe vorher weder aus der Vorstandsetage, noch in der Mannschaft, eine Meinung in diese Richtung mitbekommen.
Die Nachricht erreichte ihn schließlich im USA-Urlaub, allerdings erst zeitversetzt, weil der BVB-Star sein Telefon ausgeschaltet hatte. „Bei meinem Rückruf wurde es mir persönlich gesagt, ich hatte es vorher aber auch schon online gelesen und war mehr als überrascht“, erklärte der 33-Jährige und betonte dabei auch seine hohe Meinung von Rose.
Vom großen Umbruch bei der Borussia sei Hummels allerdings nicht überrascht. Es sei nachvollziehbar gewesen, dass einiges passieren muss. Der Abwehr-Chef begründete das damit, dass „nicht in allen Bereichen das maximal erfolgsfördernde Klima herrschte“. Diese Aussage wollte er nicht auf Rose bezogen verstanden wissen.
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