Das Tischtuch zwischen den Fans und Spielern von Hertha BSC ist aktuell zerrissen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Es scheint erstmal keine Versöhnung geben, denn wie Bild berichtet, wird die Mannschaft von Trainer Felix Magath auch beim nächsten Auswärtsspiel in Bielefeld nicht zu den Fans gehen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Der 68-Jährige sagte: „Es gab jetzt bisher keinen Austausch. Wir werden uns vor dem Auswärtsspiel nicht mit dieser Problematik ablenken lassen, sondern uns fokussieren auf die Partie.“ Magath betonte, es sei das oberste Ziel, einen Sieg einzufahren, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

„Aber rechtzeitig zum letzten Heimspiel werden wir sicher dann Gespräche geführt haben und sehen, wie wir das dann lösen können“, fügte er hinzu.

Man darf gespannt sein, was am Samstag passiert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Hauptstadt-Klub bei Arminia Bielefeld den Klassenerhalt eintütet. Dafür müsste er selbst gewinnen und Kontrahent VfB Stuttgart verlieren.

Rückblick: Nach der 1:4-Derbyniederlage sollten die Spieler vor der Ostkurve ihre Trikots ausziehen. Nach Meinung der Ultras hatten die Akteure es nicht verdient, die blau-weißen Jerseys zutragen.

In der Öffentlichkeit wurde es als Demütigung der eigenen Mannschaft wahrgenommen und auch die Profis kritisierten die Aktion. Infolgedessen gingen die Hertha-Spieler nach dem vergangenen Heimspiel gegen den VfB (2:1) nicht zu ihren Fans, sondern direkt in die Kabine..

Es war nicht der erste Disput zwischen Fans und Spielern. Am 22. Januar waren rund 100 Ultras auf den Trainingsplatz gestürmt und hatten sich die Mannschaft vorgeknöpft.

Dabei sollen laut Bild die Ultras den Spielern gedroht haben: „Ihr solltet die Lage ernster nehmen. Ich denke, die Botschaft ist angekommen: Ihr reißt euch am Riemen, sonst zünden wir die nächste Stufe.“

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