Seine Position ist inzwischen eindeutig: Fredi Bobic schließt Verstärkungen im Abstiegskampf aus Russland und der Ukraine aus.
„Ich glaube, noch steht eine Genehmigung des Transferfensters aus. Sie können aber davon ausgehen, dass die 1. und 2. Bundesliga sich daran nicht beteiligen werden“, erklärte der Sport-Geschäftsführer von Hertha BSC auf der Antritts-Pressekonferenz von Felix Magath: „Daher stellt sich die Frage für mich nicht.“
Hintergrund der Frage ist die Entscheidung der FIFA, ausländischen Spielern, die in Russland und der Ukraine unter Vertrag stehen, wegen des gegenwärtigen Krieges eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Dadurch sollen die Legionäre die Berechtigung erhalten, ihre laufenden Verträge mit sofortiger Wirkung zu kündigen und bei anderen Vereinen anzuheuern.
Fredi Bobic zunächst nicht abgeneigt
Zudem sollen ausländische Spieler und Trainer, die in Russland bis zum 30. Juni 2022 kündigen, als vertragslose Spieler gelten und zur neuen Spielzeit ebenfalls neue Kontrakte unterschreiben können.
Vor wenigen Tagen war Bobic einer Verstärkung auf diesem Sonderweg noch nicht gänzlich abgeneigt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
In einer Presserunde hatte er erklärt: „Wir werden uns das anschauen und prüfen, ob da was dabei ist, wo man sagt: Man nutzt ein neues Transferfenster, das es plötzlich gibt – da geht es vor allem um ausländische Spieler, die in Russland spielen.“
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Aktuell liegt der Hauptstadtverein auf Rang 17 und befindet sich damit in akuter Abstiegsgefahr. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)