Anders als bei Manuel Neuer oder Robert Lewandowski haben die Verantwortlichen von Rekordmeister Bayern München bei Thomas Müller wegen einer Vertragsverlängerung offenbar noch nicht vorgefühlt.
„Vom Verein ist noch niemand auf mich zugekommen“, sagte der Nationalspieler der Sport Bild: „Was die Zukunft bringt, muss man also sehen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Die Verträge von Neuer, Lewandowski und Müller laufen alle im Sommer 2023 aus. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Müller: Vorlagen für Lewandowski oder Haaland?
Mit Torhüter Neuer soll sich der Klub bereits weitgehend auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt haben, auch der polnische Star-Stürmer Lewandowski soll möglichst noch in dieser Saison verlängern.
Angesprochen auf eine Aussage von Ehrenpräsident Uli Hoeneß („Derzeit kann ich mir die Jahre 2024 und 2025 ohne dieses Trio nicht vorstellen“) antwortete Müller ausweichend. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
„Ich teile natürlich seine Meinung, dass wir als Trio schon lange erfolgreich zusammenspielen und die Mannschaft in den letzten Jahren auf jeden Fall geprägt haben. Der Rest wird sich zeigen“, sagte Müller.
Auf die Frage, ob er denn auch gerne mal Erling Haaland mit Vorlagen als Teamkollege füttern wolle, zeigte Müller dann seine Schlagfertigkeit: „Ich füttere vorzugsweise meine Pferde und Hasen.“
Wechsel ins Ausland: Müller will nichts ausschließen
Auch ließ der 32-Jährige offen, ob er sich zum Ende seiner Spielerkarriere ein Abenteuer im Ausland vorstellen könnte.
„Was mich am meisten reizt“, sagte er lediglich, „sind sportliche Erfolge und Fußball auf höchstem Niveau.“
Müller ist seit 22 Jahren bei den Bayern und die größte Identifikationsfigur für die Fans.
Dass das so erfolgreiche Sturm-Duo Müller/Lewandowski ab der kommenden Saison nicht mehr gemeinsam auf Torejagd geht, „wäre aber sicherlich überraschend“, meinte Müller, „wenn man bedenkt, wie gut es für alle Beteiligten derzeit läuft.“ Im Fußball sei jedoch „alles möglich“.
Bundesliga: Müller-Wechsel stand 2019 bevor
Dass alles möglich ist zeigt auch, dass Müller im Sommer 2019 beinahe München verlassen hätte. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)
„Ja, es hätte sein können, dass ich vor zwei Jahren im Winter den Verein verlasse. Wenn die bekannte Situation damals unter Niko Kovac anders ausgegangen wäre. Dann wären es heute vielleicht einige Titel weniger. In der Rückschau bin ich natürlich froh darüber, wie es gekommen ist“, verriet Müller:
„Für mich selbst wäre es ein schmerzhafter, aber eben auch notwendiger Schritt gewesen. Es gab damals ein sehr offenes und sachliches Gespräch mit der Vereinsführung. Aber da Transfers nicht im Oktober gemacht werden, wurde es am Ende nie konkret.“
Beim FC Bayern laufen bis 2023 die Verträge vieler Schlüsselspieler wie Robert Lewandowski, Manuel Neuer oder auch Thomas Müller aus.
Auf die Frage, ob er denn auch gerne mal Erling Haaland mit Vorlagen als Teamkollege füttern wolle, zeigte Müller dann seine Schlagfertigkeit: „Ich füttere vorzugsweise meine Pferde und Hasen.“ Ein klassischer Thomas Müller eben.
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