Die Berater der Fußballstars machen mobil!

Die Spielervermittler wehren sich gegen die neuen Pläne der FIFA, die Provisionen zu beschränken und schließen sich wohl zu einer großen Allianz zusammen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die Deutsche Fußballvermittler-Vereinigung (DFVV) hat nun erste Schritte eingeleitet, um die Vorhaben des Fußball-Weltverbands zu attackieren.

Bundesliga-Berater wollen Raiola-Gruppe beitreten

Schon 2019 hatte die Gruppe angekündigt: „Die Mitgliederversammlung beschließt, dass der Vorstand weiterhin befugt ist, sämtliche, erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Umsetzung der FIFA-Reformpläne in Deutschland zu verhindern, einschließlich einer Kündigung des zwischen DFVV und DFL/DFB geschlossenen Memorandum of Understanding, sowie aller notwendigen, gerichtlichen Maßnahmen.“

Der Vorstand der Gruppe will aus dem europäischen Dachverband EFAA ausscheiden und stattdessen in das The Football Forum eintreten. Das steht im Jahresbericht der Lobbygruppe. Unklar ist, ob dies sogar schon geschehen ist. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Dabei wird The Football Forum in der Fußball-Welt durchaus kritisch gesehen. Der Schweizer Verein wird unter anderem von Haaland-Agent Mino Raiola, Jonathan Barnett, Ronaldo-Berater Jorge Mendes oder Roger Wittmann im Vorstand geführt.

Star-Berater Mino Raiola trifft sich exklusiv mit SPORT1 zum ausführlichen Interview. Dabei verrät er auch, warum große Transfers wie etwa im Fall Erling Haaland viel Vorbereitung benötigen.

Star-Berater Mino Raiola trifft sich exklusiv mit SPORT1 zum ausführlichen Interview. Dabei verrät er auch, warum große Transfers wie etwa im Fall Erling Haaland viel Vorbereitung benötigen.

Berater klagen gegen FIFA

Viele Mitglieder sind für hartes Vorgehen gegenüber Vereinen und Organisationen bekannt und deshalb nicht sehr beliebt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Auch im Streit mit der FIFA um die neue Regelung der Beraterwelt geht das Football Forum radikal vor. Wittmanns Agentur Rogon scheiterte bereits mit einer Klage vor Gericht gegen die Vorhaben der FIFA.

Nun will Wittmann vor den Bundesgerichtshof (BGH) ziehen. Es droht nun ein langfristiger Streit.

Alles zur Bundesliga bei SPORT1: