Es waren brisante Aussagen von Florian Neuhaus, die er im Anschluss an das 1:1 von Borussia Mönchengladbach gegen Mainz 05 am vergangenen Bundesliga-Spieltag tätigte.
Am DAZN-Mikrofon ließ der 24-Jährige seine Unzufriedenheit mit seiner sportlichen Situation bei den Fohlen durchblicken und kritisierte indirekt die Vereinsführung: „Ich hätte mir vielleicht auch mehr Rückendeckung vom Verein gewünscht. Aber das ist im Profi-Fußball wohl Wunschdenken.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)
Da die Worte von Neuhaus auch den Eindruck erwecken konnten, auf seinen Trainer Adi Hütter zu zielen, sah sich der Gladbach-Coach nun zu einer erneuten Reaktion gezwungen. Bereits im Anschluss an die Partie gegen Mainz hatte sich der Österreicher zu den Vorwürfen geäußert. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)
„Was heißt das denn? Wen hat er gemeint? Solche Sachen gehören aber dazu, wir werden das intern besprechen, wenn er wieder zurück kommt“, sagte Hütter der Westdeutschen Zeitung.
Neuhaus muss um seinen Stammplatz kämpfen
Neuhaus hatte angegeben, „mit guten Leistungen wieder zurück in die Mannschaft“ zu wollen, was für den Nationalspieler alternativlos sei, wie Hütter bemerkte.
„Natürlich muss er ruhig bleiben und trainieren, es wird ihm auch nichts anderes übrig bleiben“, so der 51-Jährige. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Ob Neuhaus bereits beim kommenden Heimspiel gegen Schlusslicht Greuther Fürth die Chance bekommt, sich zu beweisen, ist unklar. In der DFB-Elf überzeugte der Mittelfeldspieler beim 9:0-Gala-Auftritt gegen Liechtenstein jedenfalls.