Marco Rose hat mit Skepsis auf eine Idee von Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann reagiert.

Der Coach von Borussia Dortmund will sich Innovationen im Fußball zwar auf keinen Fall verschließen, die jüngst von Nagelsmann vorgebrachten Visionen teilt er aber nicht. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Worum es geht? Nagelsmann hatte im September über neue Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Spielern und Trainer gesprochen und dabei den American Football und die NFL als Vorbild genannt.

Dort könne der Coach, dank technischem Fortschritt, direkt mit seinem Spielmacher auf dem Platz sprechen. Vor allem diese Art des Austausches sei etwas, „was wir im Fußball unbedingt brauchen, idealerweise auch mit einer Verbindung zurück, dass der Spieler mit den Trainern kommunizieren kann“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Soll heißen: Fußballer könnten Anweisungen auf dem Feld empfangen und per Mikrofon sogar antworten.

Das hält Rose von Nagelsmanns Idee

Für Rose nicht vorstellbar. Ihn selbst hätte dies als Spieler – so vermutet er – „kirre“ gemacht. Auch wenn er sich das angesprochene Kommunikationsmodell anschauen würde, findet er: „Ich habe für mich den Eindruck, dass es nicht auch noch meine Stimme am Trikot des Spielers braucht.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Spieler müssten ihre eigene Entscheidungen auf dem Platz treffen, sagte Rose dem WDR: „Ich halte wenig davon, Roboter aus den Spielern zu machen, die wie auf Knopfdruck reagieren.“

Er selbst hätte seinem Coach wohl vermutlich gesagt, er solle doch mal die Klappe halten.“ Überhaupt gebe er an der Seitenlinie auch Dinge von sich, die der „Produktivität der Spieler“ womöglich gar nicht zu gute kommen würde. „Manches dient auch einfach nur dem Stressabbau.“

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