Es war der Aufreger des 6. Spieltags!

Die gelb-rote Karte für Mahmoud Dahoud nach seinem Abwinken gegen Schiedsrichter Deniz Aytekin sorgt auch nach dem Wochenende noch für reichlich Gesprächsstoff. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Nun hat sich Lothar Matthäus zum Thema geäußert. In seiner Sky-Kolumne bezeichnet der Rekordnationalspieler die Szene bei der 0:1-Pleite von Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach als „Kindergarten“. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zwar hätte sich der BVB-Akteur die Geste Richtung Schiedsrichter sparen können, aber für den 60-Jährigen war die Aktion weder respektlos noch unsportlich.

„Ein bisschen Emotion darf ja wohl noch sein, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt“, erklärte er seine Sicht der Dinge.

Matthäus: Aytekin würde im Nachhinein anders entscheiden

Besonders überrascht habe ihn zudem, dass ausgerechnet Aytekin, der doch für sein Fingerspitzengefühl bekannt sei, so gehandelt habe.

„Ich bin mir sicher, dass er im Nachhinein anders entscheiden würde“, ist sich Matthäus sicher.

Vielmehr glaubt er, dass der Platzverweis ein Versehen des erfahrenen Unparteiischen gewesen sei: „Ich weiß nicht, ob er in dem Moment vergessen hatte, dass Dahoud bereits verwarnt war oder ihn andere Dinge abgelenkt haben.“

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nCAPTION: SPORT1 zeigt auf: Hier war Dahoud bei Aytekins Ansage an Guerreiro
nDESCRIPTION: Schiedsrichter Aytekin zeigte Dahoud Gelb-Rot wegen Abwinkens. Kurz zuvor war bereits Guerreiro wegen Abwinkens gerügt worden. Konnte Dahoud das mitbekommen?

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Watzke kritisiert „Kapellmeister“ Aytekin

Direkt nach dem Spiel hatte der Unparteiische seine Gründe für den Platzverweis dargelegt. Er habe vorher mehrfach erklärt, dass er solche Verhaltensweisen nicht dulde.

„Das ist einfach ein sehr unschönes Bild für den Fußball. Wir haben auch ein Mindestmaß an Respekt verdient.“

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte bereits am Sonntag im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 seine Meinung dargelegt und Aytekin als „Kapellmeister“ bezeichnet, „der durch seine Gestik und Mimik zusätzlich für Hektik gesorgt hat“.

Die Gelb-Rote Karte von Deniz Aytekin gegen Mo Dahoud sorgt im Doppelpass für Diskussionen. BVB-Boss Watzke und SPORT1 Experte Stefan Effenberg haben eine eigene Theorie zu dem Platzverweis.

Die Gelb-Rote Karte von Deniz Aytekin gegen Mo Dahoud sorgt im Doppelpass für Diskussionen. BVB-Boss Watzke und SPORT1 Experte Stefan Effenberg haben eine eigene Theorie zu dem Platzverweis.

Mahmous Dahoud entschuldigt sich nach Spiel

Auf diesen Zug wollte Aytekin allerdings nicht aufspringen.

„Die Aussage von Herrn Watzke, ich sei ein Kapellmeister, lege ich nicht auf die Goldwaage“, antwortete er auf Bild-Nachfrage. (BERICHT: Aytekin antwortet auf Watzkes Spott)

Dahoud selbst hat sich direkt nach dem Spiel für sein Verhalten entschuldigt. (BERICHT: BVB-Übeltäter meldet sich zu Wort)

„Sorry an das Team und die Fans! Mir ist ein respektvoller Umgang auf und neben dem Platz wichtig“, reagierte er per Instagram auf den Vorfall.

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