Anders als Thomas Müller ist Jérôme Boateng mit der restlichen Mannschaft des FC Bayern nach Deutschland zurückgekehrt.

Der Abwehrspieler des Rekordmeisters wollte die Klub-WM in Doha aus privaten Gründen eigentlich nach dem Halbfinale schon am Mittwoch verlassen, nachdem bekannt geworden war, dass Boatengs Ex-Freundin, von der sich der Bayern-Profi Anfang Februar getrennt hatte, tot aufgefunden worden war.

Der FC Bayern bei der Klub-WM – die Highlights: Fr. ab 20 Uhr im TV auf SPORT1

„Das hat uns alle mitgenommen. Jérôme kam auf mein Zimmer und hat mich gebeten, dass er nach Hause reisen darf“, sagte ein sichtlich angefasster Flick am Mittwochmittag und erklärte: „Wir haben ihm von Vereinsseite den Wunsch erfüllt. Nach dem negativen Coronatest wird er nach Hause reisen und uns bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen.“

Boateng reist mit Mannschaft – Müller noch in Katar

Wie der SID berichtet, fand sich jedoch kein direkter Flug aus der Hauptstadt Katars, weshalb er erst nach dem Finale mit dem Rest der Mannschaft zurückreiste und erst am Freitag in München ankam.

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nCAPTION: Irreguläres Siegtor: Bayern jubelt nach Handspiel
nDESCRIPTION: Der FC Bayern vergoldet seine Reise nach Katar und sichert sich den Titel bei der Klub-WM. Pavard erzielt gegen Tigres das entscheidende Tor, das für Wirbel sorgt.

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Müller war nach seinem positiven Coronatest dagegen wie erwartet nicht mit der Mannschaft zurückgeflogen und zunächst in Katar geblieben. Sportvorstand Hasan Salihamidzic kümmert sich vor Ort um die Heimreise des 31-Jährigen, der sich zu Hause in Quarantäne begeben muss. 

Nach Angaben des FC Bayern geht es Müller gut. „Er ist etwas müde, aber ich denke, das ist normal, wenn man so eine Diagnose bekommt, da geht einem einiges durch den Kopf“, sagte Trainer Hansi Flick nach dem Finalerfolg gegen Tigres UANL (1:0).