Der Fehlstart des VfB Stuttgart in die neue Saison ist perfekt und diesmal sogar mit einem Negativ-Rekord. Dabei blickten die Schwaben nach den größtenteils erfolgreichen Testspielen erwartungsfreudig und mit viel Euphorie auf die neue Spielzeit.

Jetzt wirkt der Kater dafür um so herber. Hoffnung auf Besserung vermag der bislang überzeugende Daniel Didavi zu machen. Der Ex-Nürnberger, dessen Vertrag nur noch bis Sommer 2016 datiert ist, punktet im Vergleich zu seinen Mitspielern überdurchschnittlich gut beim Bundesliga Manager von SPORT1.

Schon 13 Zähler hat der Taktgeber der Stuttgarter auf seinem Punktekonto. Didavi ist in der Liste der punktbesten Topspieler der erste Spieler eines Vereins, der nicht unter den besten Fünf rangiert, zusammen mit Wolfsburgs Ricardo Rodriguez und Haris Seferovic von Eintracht Frankfurt.

Teuerster Spieler ist auch punktbester Spieler

Der zum Zuschauen verdammte Medhi Benatia wurde von zwei seiner Mitspieler beim FC Bayern vom Thron gestoßen: Doppeltorschütze Thomas Müller und Ball-Akrobat Douglas Costa teilen sich die Spitzenposition mit jeweils 20 Punkten. Damit beansprucht der teuerste Spieler (Costa) nun auch in dieser Kategorie den Platz an der Sonne für sich.

Die Hälfte der zehn Top-Spieler sind beim FCB angestellt: Neben den beiden Führenden sind dies noch Arturo Vidal, Robert Lewandowski und Benatia mit jeweils 15 Punkten. Unter den Top 10 finden sich dazu die drei BVB-Spieler Henrikh Mkhitaryan (18 Punkte), Pierre-Emerick Aubameyang (17) und Mats Hummels (15).

Komplettiert wird die Liste durch die ‚Exoten‘ Stefan Bell (17) von Mainz 05 und dem Kölner Anthony Modeste (15).

Borussen-Offensive stockt

Auch bei Borussia Mönchengladbach ist der historische Fehlstart perfekt. Bis der erste Gladbacher in der Liste der Top-Spieler auftaucht, dauert es lang: Tony Jantschke und Patrick Herrmann haben bislang jeweils acht Zähler eingefahren. Die Stürmer der Fohlen sind noch ohne ein einziges Tor. Die vor der Saison so hoch gepriesene Offensive der Borussia um den Schweizer Nationalspieler Josip Drmic hat deutliche Startschwierigkeiten.

Nur zwei Tore aus drei Spielen – und das als sechstteuerstes Team: Keine erfreuliche Zeit für User, die in ihrer Ausrichtung auf die Fohlen gesetzt haben.

Insgesamt kommt der gesamte Borussen-Kader nur auf 41 Punkte, genauso wie der des VfB. Damit liegen die beiden Teams an vierzehnter Stelle im Gesamtpunkteklassement beim Bundesliga Manager von SPORT1.

Mutu ist Preis-Leistungs-Hit

Ganz im Gegensatz zu den Spielern von Mainz 05. Die Rheinland-Pfälzer haben nach Darmstadt und Ingolstadt den geringsten Marktwert, doch bei den Punkten steht der FSV mit 107 Gesamtpunkten nach den Spitzenteams von Borussia Dortmund (166) und Bayern München (146) auf dem dritten Rang.

Den Löwenanteil am Mainzer Punkteregen hält ohne Frage Doppeltorschütze Yoshinori Muto. Dem Mainzer Neuzugang gelangen im dritten Spiel seine ersten Treffer für die 05er – mit sieben Punkten bei einem Marktwert von 1.580.000 war der Japaner damit ein absoluter Preis-Leistungs-Hit.