Wenn der BVB am Samstagabend Borussia Mönchengladbach empfängt, ergibt sich ein nicht allzu ungewohntes Bild. Die Borussia grüßt vor dem 8. Spieltag von der Tabellenspitze der Bundesliga. (Service: Tabelle der Bundesliga)
Ein Argentinier könnte für ManUnited die Alternative für Sancho sein. Schalke steht kurz vor der Verpflichtung eines irischen Nachwuchstorwarts. Der SPORT1-Transfermarkt.
Doch es sind nicht die Schwarzgelben, die es sich am oberen Tabellenende gemütlich gemacht haben: Das Team von Trainer Marco Rose reist als Spitzenreiter in den Signal Iduna Park (Bundesliga: Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach, 18.30 Uhr im LIVETICKER)
Rose schaut nicht auf Bundesliga-Tabelle
Es ist eine schöne Momentanaufnahme für die Gladbacher, die Tabellenführung mit 16 Punkten aus sieben Spielen resultiert auch aus einem völlig verrückten Auftakt. Mit ihrer Punktzahl lagen die Gladbacher vor dem Spieltag nur zwei Punkte vor Rang sieben, auch der BVB ist als Achter nur vier Zähler zurück.
Kein Wunder also, dass Gladbach-Trainer Rose der momentanen Situation keine besondere Bedeutung zuschreiben will. „Grundsätzlich mache ich mir darüber wenig Gedanken. Ich schaue, dass wir versuchen, genügend Punkte zu holen und so weit wie möglich vorne zu stehen“, erklärte Rose im Interview mit SPORT1.
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Ob der verrückte Bundesliga-Start als Stärke oder Schwäche für die Liga zu werten sei, das wolle Rose andere beurteilen lassen. „Dieses Thema wird so oft kommentiert und so viele Fachmänner erlauben sich dabei so oft irgendeine Meinung“, sagte der 43-Jährige.
Gladbach kommt mit Selbstvertrauen
Rose konzentriere sich nur auf die Gladbacher. „Ich kümmere mich um die Borussia, um unseren Erfolg und unser Spiel und damit habe ich dann auch genug zu tun.“
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Genug zu tun dürften auch seine Spieler in Dortmund haben. Vor allem, da der BVB in einer Ergebniskrise steckt, die jüngst auch noch um eine Mentalitätsdebatte erweitert wurde.
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Dortmund muss also liefern, das weiß auch Rose. „Die wollen den Ergebnis-Turnaround schaffen und werden versuchen, zuhause ein richtig gutes Spiel zu machen“, erklärte Rose und warnte ausdrücklich vor dem Team von Lucien Favre. „Wenn man den BVB analysiert, sieht man, dass sie in vielen Spielen zur Pause 3:0 oder 4:0 hätten führen müssen“, beschrieb Rose die Qualität der Dortmunder. Die Favre-Elf habe sowohl Qualität als auch Mentalität.
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Rose will mutige Gladbacher sehen
Verstecken brauchen sich die Fohlen dennoch nicht. Immerhin reist die Rose-Elf mit dem Selbstvertrauen von vier Siegen in Folge nach Dortmund. Und der Trainer selbst hat sehr positive Erinnerungen an sein letztes Gastspiel im Signal Iduna Park. Mit 2:1 gewann Roses Ex-Klub Red Bull Salzburg im Achtelfinalrückspiel der Europa League 2017/18 in Dortmund und kickte die Schwarz-Gelben damit aus dem Wettbewerb.
„Für uns war das natürlich ein Highlight. In Salzburg sind wir in den Europapokal-Nächten über uns hinausgewachsen“, erinnerte sich Rose. Sie hätten in Dortmund, bis auf die ersten 20 Minuten, ein richtig tolles Spiel gemacht.
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Ob er sein persönlich gutes Gefühl auch auf die Mannschaft übertragen könne, konnte Rose nicht sagen. „Meine Aufgabe ist es zu vermitteln, überall mit einer guten ‚Vibration‘, einem guten Gefühl und dem Anspruch, Spiele zu gewinnen und gute Leistungen zu zeigen, hinzufahren“, erklärte er.
Er wisse, dass die Ergebnisse in Dortmund in jüngerer Vergangenheit nicht immer positiv gewesen seien. Aber das sei am Samstag egal. „Das Spiel geht bei null los. Wir dürfen genug Selbstvertrauen haben, wissen aber auch, dass wir auf eine Mannschaft mit einer klaren Idee und hoher individueller Qualität treffen. Trotzdem wollen wir mutig sein und unsere Chance suchen.“
Gegen eine weitere schöne Momentaufnahme in Form einer Tabellenführung hätte Rose sicher nichts.