Die Anhänger von Borussia Dortmund haben sich deutlich gegen eine mögliche Teilnahme ihres Klubs an einer angedachten Europäischen Super League (ESL) ausgesprochen – und liegen damit auf einer Linie mit den Fans der Münchner.
Marco Reus ist der Mann des Tages bei Dortmunds Spektakel-Sieg. Bei den Gästen geht es nach der Pause bergab. BVB und FC Bayern in der SPORT1-Einzelkritik.
„Borussia Dortmund darf kein Teil einer geschlossenen Elite-Liga sein. Nein zur Super League!“, war vor dem Bundesliga-Kracher zwischen den beiden Topklubs vor der Südtribüne des Signal Iduna Parks zu lesen.
Später legten die Fanlager beider Seiten noch einmal wortgleich nach. „Der Fußball darf kein Spielball der Großen sein! Gegen Superleague und korrupte Funktionäre!“, stand auf Plakaten sowohl in den Reihen der Gelben Wand als auch im Gästeblock in der Nordost-Ecke des Stadions.
Basierend auf den sogenannten Football Leaks hatte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in der vergangenen Woche berichtet, eine von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) unabhängige Super League könnte zur Saison 2021/22 starten.
Aus Deutschland kämen vor allem der FC Bayern und Borussia Dortmund als Teilnehmer infrage.
Watzke: BVB fühlt sich in Bundesliga „pudelwohl“
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonte anschließend jedoch, „dass Borussia Dortmund für keinen Wettbewerb dieses Planeten die Bundesliga verlassen würde“.
Der FC Bayern und der BVB liefern sich über die Jahre viele hitzige Spiele – in der Bundesliga, im Pokal und auch in Europa. SPORT1 zeigt legendäre Duelle.
Diese sei „mittlerweile deutsches Kulturgut. Wir fühlen uns in der Bundesliga pudelwohl und freuen uns, wenn die restlichen Bundesligavereine das auch so sehen.“
Die Fans des FC Bayern hatten bereits beim Bundesliga-Spiel gegen den SC Freiburg am vergangenen Wochenende ihre Meinung zu dem Thema deutlich gemacht: „Wir stehen zur Bundesliga – Superliga ohne uns“, stand damals auf einem Banner in der Südkurve der Allianz Arena.
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