Es gab Phasen in dieser Saison, in denen der FC Bayern unter Carlo Ancelotti Rumpel-Fußball spielte.
Die Offensive wirkte gehemmt, die Stürmer trafen nicht. Selbst der Torjäger vom Dienst Robert Lewandowski hatte zwischenzeitlich einen Durchhänger.
Durch sein Tor gegen Wolfsburg ist Bayerns Arjen Robben nun zehntbester ausländischer Bundesliga-Torjäger aller Zeiten. SPORT1 zeigt die Top Ten.
Erst zum Ende der Hinrunde kam der Pole wieder auf Touren: Bei den Siegen gegen Mainz 05, Atletico Madrid, VfL Wolfsburg und RB Leipzig zählte er zu den Torschützen.
Rummenigge beschwört Lewandowskis Torriecher
Seinen wiedergewonnen Torriecher hat Lewandowski offenbar auch Karl-Heinz Rummenigge zu verdanken. Dieser hatte zwischenzeitlich das Gespräch mit dem Angreifer gesucht.
Trainer Ancelotti sagte jetzt im Interview mit der Münchner tz: „Neulich meinte Rummenigge zu Lewandowski, dass er zwei Treffer erzielen würde. Und er erzielte zwei Treffer.“ Gemeint war der 5:0-Heimsieg gegen Wolfsburg.
Das 3:0 gegen Leipzig war das erste taktische Ausrufezeichen des neuen Bayern-Trainers Carlo Ancelotti. Ist mit ihm der ganz große Coup möglicher als mit seinem Vorgänger?
Die Motivationskünste des Bayern-Bosses haben sich offenbar ausgezahlt. Grund genug für Ancelotti, Rummenigge weiter in die Pflicht zu nehmen.
Der Bayern-Coach und der Vorstandsvorsitzende haben so etwas wie einen Lewandowski-Pakt geschlossen. „Ich habe ihn gebeten, ab sofort öfter mit Lewandowski zu reden. Schadet bestimmt nicht“, sagte Ancelotti in der tz.