Die Sache gerät immer mehr zur Hängepartie:

Der FC Bayern will den Vertragspoker mit Trainer Pep Guardiola erst nach Abschluss der Bundesliga-Vorrunde intensivieren.

„Das Gespräch mit Pep Guardiola findet nach dem letzten Spieltag der Hinrunde statt. Dann gibt es eine Weihnachtsüberraschung – so oder so“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge  nach dem 4:0 (4:0) gegen den VfB Stuttgart.

Damit ist die nach SPORT1-Informationen von den Bayern geplante Verkündigung einer Vertragsverlängerung bei der Jahreshauptversammlung am 27. November offensichtlich geplatzt.

Was auch heißt: Der Aufsichtsrat des Klubs, der am Montag zum Thema tagen wird, bekommt die brennende Personalie nach wie vor nicht gelöst.

Dabei wollen ihrem Trainer am liebsten ein Angebot bis 2018 unterbreiten.

Und: Dem Vernehmen nach wird der Aufsichtsrat über ein Paket diskutieren, das Guardiola ein Jahresgehalt von etwa 15 Millionen Euro in Aussicht stellen soll. Damit wäre er mit Abstand der Rekordverdiener unter allen Bayern-Trainern.

Der 44-Jährige selbst, dessen Kontrakt am Saisonende ausläuft, lehnte Nachfragen nach seiner Zukunft am Samstag erneut ab. „Nächste Frage, bitte, nächste Frage“, sagte Guardiola.

Vor Hannover-Spiel keine Verkündigung

Zeitlich bedeutet das: Vor dem letzten Spiel der Bayern vor der Winterpause am 19. Dezember bei Hannover 96 dürfte sich nichts tun.

Rummenigge führte weiter aus: „Ich habe dem Trainer gesagt, ich möchte erst nach der Hinrunde reden, weil wir uns jetzt voll auf die Hinrunde konzentrieren.“

Man habe “noch wichtige Spiele in der Bundesliga, auch im Pokal und auch in der Champions League vor uns. Und dann, wenn das letzte Spiel der Hinrunde gespielt ist, wird es ein Gespräch geben – dann werden wir weitersehen.“

Rummenigge nach wie vor entspannt

Rummenigge erklärte indes, seine Hoffnung auf Vertragsverlängerung Guardiolas seit nach wie groß.

„Ich glaube, wir brauchen gar keine Argumente“, so der Bayern-Lenker. „Was die Mannschaft hier weitestgehend Woche für Woche dreimal abliefert, mehr Argumente pro Bayern München braucht man nicht.“

Er sehe die Situation „entspannt, der Trainer ist entspannt. Es wird wie auch immer geartet weitergehen. Was auch immer bei dem Gespräch dann am Ende des Tages für ein Ergebnis rauskommt.“ 

Christian Ortlepp, Jahrgang 1972, absolvierte nach dem Abschluss zum Industriekaufmann sein Volontariat. Parallel arbeitete er als freier Mitarbeiter 1993 bei Radio Gong 96,3, wo er 1994 Sportchef wurde....

Christian Paschwitz, Jahrgang 1976, volontierte einst Ende der Neunziger bei der Deister- und Weserzeitung in Hameln und war dort auch lange Redakteur. 2004 dann Wechsel als Redakteur zur Leine-Zeitung,...