Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist sauer darüber, dass nun auch Franz Beckenbauer die Gerüchte um einen Wechsel von Marco Reus befeuert hat.
„Es ist ein schönes Gesellschaftsspiel, dass sich jeder dazu äußert. Das nervt! Aber allmählich dürfte auch jeder etwas dazu gesagt haben“, erklärte Watzke der „Bild“.
Bayerns Ehrenpräsident Beckenbauer hatte zuvor gesagt: „Wenn Reus 2015 nicht zu Bayern wechselt, wird er vermutlich zu einem anderen internationalen Top-Klub wie Real oder Manchester gehen. Dortmund wird ihn kaum halten können.“
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte die Diskussion ausgelöst, indem er über eine mögliche festgeschriebene Ablösesumme für Reus in Höhe von 25 Millionen Euro spekulierte und damit die Führung des BVB verärgert hatte.
Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge wollte am Dienstag nicht auf die neuerliche Retourkutsche aus Westfalen eingehen.
Als Rummenigge bei einem Sponsorentermin gefragt wurde, mit wie vielen Punkten Vorsprung der FC Bayern die Meisterschaft in der am Freitag beginnenden Saison gewinnen werde, antwortete er schnippisch: „Der Kollege (Watzke, d.Red.), habe ich gelesen, ist ja ein bisschen genervt von einigen Aussagen. Ich möchte den Gemütszustand da nicht noch verschlechtern und kein Öl reingießen.“