Bei Dominique Heintz scheint der Stachel wegen der geplatzten Rückkehr zum 1. FC Kaiserslautern noch immer tief zu sitzen. Dorthin wäre er nach eigener Angabe im Sommer gerne vom 1. FC Köln zurückgekehrt. Doch es kam anders.
„Der FCK hat zu mir gesagt, ich bin zu alt! Diese Entscheidung musste ich dann akzeptieren, auch wenn ich sie bis heute nicht verstehen kann“, sagte Heintz im Interview mit MagentaSport.
Statt zu seinem Jugendklub wechselte der Innenverteidiger anschließend zu Fortuna Düsseldorf: „Ich freue mich, dass ich jetzt hier bei der Fortuna bin und wertgeschätzt werde.“
Trotzdem ließ Heintz durchblicken, dass er eigentlich in die Heimat zurückwollte. „Es wäre eine perfekte Geschichte gewesen mit der Familie wieder dahin zurückzukommen, wo alles begonnen hat“, sagte der 32-Jährige: „Es war immer mein Ziel zurückzukehren, aber wenn der Verein das nicht möchte, dann muss man das in dem Geschäft akzeptieren. So ist das leider.“
Geplatzter Lautern-Wechsel? „Tat extrem weh“
Für den Innenverteidiger, der zwischen 2001 und 2015 schon für Lautern auflief, ist speziell die Begründung extrem unverständlich: „Für mich ist das kein Argument, dass man zu alt ist. Es geht nur um Qualität, ob man gut oder schlecht ist. Das wäre dann etwas anderes gewesen.“
„Mein Alter wussten sie auch vorher“, findet Heintz: „Deshalb finde ich die Herangehensweise von Lautern schade, dass sie nicht gleich ehrlich mit mir waren. Da gibt es schönere Sachen, wie man das lösen kann.“
„Das tat schon extrem weh, auch weil wir eigentlich erst gute Gespräche geführt haben mit den Verantwortlichen und die mich dann ein bisschen hängen gelassen haben“, sagte Heintz.
Groß Trübsal blasen will er jetzt aber nicht. Dafür freue er sich zu sehr auf seine neue Herausforderung bei Fortuna Düsseldorf, die er in der kommenden Saison zurück in die zweite Liga führen will.
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