Drei Punkte gingen am Samstag aufs Konto der SV Wehen Wiesbaden. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski setzte sich mit einem 2:1 gegen VfB Oldenburg durch. Die Überraschung blieb aus, sodass Oldenburg eine Niederlage kassierte. Das Hinspiel, das 3:1 geendet war, hatte seinen Sieger mit Wiesbaden gefunden.

Justin Plautz musste nach nur 17 Minuten vom Platz, für ihn spielte Dominique Ndure weiter. Sascha Mockenhaupt brachte sein Team in der 38. Minute nach vorn. Ehe es in die Halbzeitpause ging, hatte das Match noch einen Treffer parat. Vor 4.500 Zuschauern markierte Johannes Wurtz das 2:0. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Fuat Kilic von VfB Oldenburg nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Linus Schäfer blieb in der Kabine, für ihn kam Max Wegner. Die SV Wehen Wiesbaden konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei den Gästen. Sebastian Mrowca ersetzte Nico Rieble, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der Pause stellte Oldenburg personell um: Per Doppelwechsel kamen Orhan Ademi und Nico Knystock auf den Platz und ersetzten Rafael Brand und Robert Zietarski. Für das 1:2 des Gastgebers zeichnete Zietarski verantwortlich (68.). Obwohl Wiesbaden nach erfolgreicher erster Hälfte keine weiteren Tore gelangen, schaffte es VfB Oldenburg zugleich nicht, die Partie zu drehen. Sie endete mit 2:1.

Die Defizite in der Verteidigung sind bei Oldenburg klar erkennbar, sodass bereits 58 Gegentreffer hingenommen werden mussten. Nach 31 absolvierten Begegnungen nimmt VfB Oldenburg den 18. Platz in der Tabelle ein. Oldenburg musste sich nun schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da VfB Oldenburg insgesamt auch nur sieben Siege und sechs Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Oldenburg hat das Pech weiterhin gepachtet. In diesem Spiel setzte es bereits die dritte Pleite am Stück.

Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte die SV Wehen Wiesbaden im Klassement nach vorne und belegt jetzt den zweiten Tabellenplatz. Die Angriffsreihe von Wiesbaden lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 62 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mit dem Sieg baute Wiesbaden die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte die SV Wehen Wiesbaden 18 Siege, fünf Remis und kassierte erst acht Niederlagen. Mit vier Siegen in Folge ist die SV Wehen Wiesbaden so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.

Am kommenden Samstag trifft VfB Oldenburg auf den FC Ingolstadt 04, Wiesbaden spielt am selben Tag gegen 1860.